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Der nächste Krieg kommt bestimmt
07.01.2004









Viele Menschen glauben mittlerweile, daß die USA vor den Präsidentschaftswahlen im Herbst diesen Jahres einen weiteren Krieg beginnen werden, um so die Wiederwahl des derzeitigen Präsidenten George W. Bush zu sichern.

Es gibt allerdings noch einen mindestens ebenso wahrscheinlichen Grund, der dazu führen könnte, daß die USA in absehbarer Zeit Krieg gegen ein weiteres Land führen werden.

Angesichts des sinkendes US-Dollars - da gegenüber dem US-Dollar praktisch alle Währungen seit ungefähr einem Jahr steigen, kann kaum von einem "steigenden Euro" gesprochen werden - dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich wieder ein erdölexportierendes Land entschließt, diese Exporte in Zukunft statt in US-Dollar in Euro abzuwickeln.

Die abschreckende Wirkung der Eroberung des Iraks durch die USA - Saddam Hussein hatte den Wechsel vom US-Dollar zum Euro im November 2002, also nur wenige Monate vor Kriegsbeginn, vollzogen - ist zwar sicherlich nicht zu unterschätzen und wird in den entsprechenden Ländern sicherlich auch so verstanden, andererseits wächst aber auch der Druck durch den stetig weiter fallenden US-Dollar immer weiter.

Ein "ungestrafter" Wechsel eines erdölexportierenden Landes hin zum Euro ist kaum anzunehmen, da dies eine Signalwirkung für weitere Länder hätte. Dies könnte sehr schnell zu einem vollständigen Umschwenken des internationalen Rohölgeschäfts hin zum Euro führen.

Damit würde der US-Dollar seine Vorherrschaft auf dem Währungsmarkt verlieren, was zu einer weiteren, deutlichen Abwertung führen würde. Als Folge würde die amerikanische Wirtschaft als auch der Staat selbst in eine äußerst schwere Krise gestürzt werden.

Mit Venezuela, Rußland, Indonesien und Iran denken vier weitere Ölexportländer schon seit längerem mehr oder weniger intensiv über einen Wechsel zum Euro nach. Nordkorea hat diesen bereits schon vollzogen, was dank mangelnder Ölvorkommen aber nur zu einem Spitzenplatz auf der Liste der "Schurkenstaaten" geführt hat.

Möglicherweise wollten die Länder ursprünglich die Präsidentschaftswahlen in den USA abwarten, in der Hoffnung, daß Bush nicht wiedergewählt wird. Sollte sich der Kursverlauf der letzten Wochen allerdings weiter fortsetzen - und wenig Anzeichen sprechen dagegen - so dürfte die Schmerzgrenze schon früher erreicht werden.





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