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Britische Spione warnen Tony Blair
25.01.2004









Angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung des Berichts der Hutton-Kommission, die den Tod von David Kelly untersucht hat, des Rücktritts von David Kay, der bis dahin die amerikanische Suche nach Massenvernichtungswaffen im Irak geleitet hatte, am vergangenen Freitag und der Äußerung des US-Außenministers Colin Powell, daß es möglicherweise keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab, befürchten die Geheimdienste - sicherlich nicht zu Unrecht - daß ihnen bald die Schuld für den Irakkrieg zugeschoben werden könnte.

So berichtete der britische Sunday Herald am Sonntag, daß die britischen Geheimdienste Tony Blair und seine Regierung gewarnt haben, daß ihnen nicht die Schuld am Irakkrieg gegeben wird.

In einer dem Sunday Herald übergebenen Stellungnahme hochrangiger Mitglieder der britischen Geheimdienste stellen sie unter anderem fest, daß viele von ihnen sich seit Jahren skeptisch gezeigt hatten, daß der Irak wirklich im Besitz von Massenvernichtungswaffen war und daß die Geheimdienste von der Regierung unter Druck gesetzt worden waren, nur belastendes Material herauszustellen, während entlastende Informationen beiseite geschoben wurden.

Bereits kurz nach dem Rücktritt Kays hatte es tatsächlich von Donald Anderson, einem Anhänger der Labour-Partei, eine erste Schuldzuweisung in Richtung der Geheimdienste gegeben.

Da diese Warnung der Geheimdienste kaum überhört werden dürfte, bleibt abzuwarten, wie die britische Regierung die offensichtlich falsche Begründung des Irakkriegs, die direkte Bedrohung Großbritanniens durch irakische Massenvernichtungswaffen, entschuldigen wird.





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