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US-Armee befürchtet Tourismus
23.01.2004









Hierbei handelt es sich nicht, wie man annehmen könnte, um einen Schreibfehler.

Wie AP am Freitag berichtete, befürchtet das US-Militär tatsächlich, daß es im Irak zu Tourismus kommen könnte. Aus diesem Grund wird geplant, sowohl das Erdloch, in dem der als gestürzter irakischer Präsident Saddam Hussein Identifizierte gefunden worden ist, als auch das daneben befindliche Gebäude zu zerstören.

"Die 4th Infantry Division denkt darüber nach, es abzureissen, damit es nicht zu einer örtlichen Touristenattraktion wird", so Major Josslyn Aberle, eine Sprecherin der Einheit. Dadurch solle verhindert werden, daß Schaulustige an den Ort fahren, wo nach ihren Angaben immer noch Operationen des US-Militärs durchgeführt werden.

"Ein Hauptgrund für den Abriß wäre es, die Menge des zusätzlichen Verkehrs in das Gebiet zu verringern, der unsere Aufgabe nur erschwert", sagte sie.

Der Verdacht, daß hier vielmehr verhindert werden soll, daß nach dem Abzug des US-Militärs, daß das Gelände derzeit noch besetzt hält, Beweise gefunden werden, die die offizielle Darstellung der Gefangennahme widerlegen würden, ist allerdings nicht von der Hand zu weisen.





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