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Kein Nachlassen der Angriffe
24.01.2004









Die Ereignisse der letzten Tage strafen die Behauptung des US-Militärs, die Angriffe auf amerikanische Soldaten hätten seit der Gefangennahme des durch den US-Einmarsch im Irak gestürzten Präsidenten Saddam Hussein nachgelassen, ein weiteres Mal Lügen.

Am Freitag starben 2 US-Soldaten, als ihr OH-58 Kiowa-Hubschrauber in der Nähe der Stadt Qayyarah im Nordirak abstürzte. Nach Angaben des US-Militärs ist zwar bisher nicht klar, aus welchem Grund die Maschine abgestürzt ist, die Vermutung, daß es sich hier ein weiteres Mal um einen Angriff auf einen US-Hubschrauber gehandelt hat, ist angesichts der Häufigkeit derartiger Angriffe in der Vergangenheit allerdings naheliegend.

2 weitere US-Soldaten wurden am Samstag getötet, als ihr Konvoi in der Nähe der Stadt Fallujah von einer am Straßenrand explodierenden Bombe getroffen wurde, berichtete AP.

Beim Angriff mit einer Autobombe auf einen Kontrollpunkt starben einer anderen AP-Meldung zufolge ebenfalls am Samstag 3 amerikanische Soldaten in der Stadt Khaldiyah, 100 Kilometer westlich Baghdads. 6 weitere wurden verwundet.

Bei einem weiteren Angriff in der Stadt Samarra ist eine US-Patrouille offenbar nur knapp entkommen. Nur kurz, nachdem sie in eine irakische Polizeistation gefahren war, explodierte hinter ihr eine in einem Lastwagen-Bombe. Hierbei wurden 4 Iraker getötet und 33 weitere verletzt. Inwieweit es sich hierbei um Zivilisten handelte ist derzeit nicht klar. Dem Sprecher des US-Militärs Brigadegeneral Mark Kimmit zufolge sind bei der Explosion auch 3 amerikanische Soldaten leicht verletzt worden.

Ebenfalls am Samstag wurde ein amerikanischer Soldat, der in Baghdad zu Fuß auf Patrouille war, von einem Scharfschützen verletzt.





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