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Kameramann im Irak freigelassen
25.01.2004









Wie AFP am Sonntag berichtete, ist der irakische Kamermann Suhaib al-Samarrai, der für den arabischen Sender Al-Jazeera arbeitet, nach über zwei Monaten aus amerikanischer Gefangenschaft entlassen worden.

Wie der Sprecher des Senders, Jihad Balout, sagte, ist al.Samarrai aus dem Gefängnis Abu Ghuraib entlassen worden, nachdem "ihm nichts vorzuwerfen war."

Er war gefangengenommen worden, als er sich am 18. November in der Nähe einer Explosion in der im Norden des Iraks gelegenen Stadt Samarra aufgehalten hatte.

Erst kürzlich hatte die Nachrichtenagentur Reuters aufgrund der mehrere Wochen andauernden Inhaftierung und der schlechten Behandlung mehrerer ihrer Reporter durch das US-Militär eine Untersuchung gefordert.

Angesichts der Tatsache, daß die Feststellung, daß ein Journalist nicht an Angriffen auf amerikanische Soldaten beteiligt war, über zwei Monate gedauert hat, ist es wenig verwunderlich, daß sich derzeit - nach offiziellen amerikanischen Angaben - über 12.000 Iraker im Irak in Gefangenschaft befinden, weil ihnen Angriffe auf US-Soldaten vorgeworfen werden.





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