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Castro befürchtet US-Angriff
30.01.2004









Der kubanische Präsident Fidel Castro befürchtet offenbar einen Angriff der USA auf sein Land. Wie Reuters am Freitag berichtete, hat Castro auf einem Treffen von Gegnern der amerikanischen Freihandelszone gelobt, "mit einer Waffe in meiner Hand" zu sterben, sollten die USA in Kuba einmarschieren, um die kommunistische Regierung zu stürzen.

"Mir ist egal wie ich sterbe, aber eins ist sicher, wenn sie uns erobern, werde ich im Kampf sterben", sagte er.

Auch für den Fall eines "chirurgischen Schlags", wie dies von den USA zuletzt im Irak vor und während des Krieges häufiger versucht wurde, um den damaligen Präsidenten Saddam Hussein zu töten, seien Befehle erteilt worden, sollte Castro dabei getötet werden.

"Diese Nation wird sich niemals ergeben... Wir haben alle Maßnahmen getroffen. Jeder weiß, was er zu tun hat", so Castro in der seiner Rede.

Nach Auskunft "westlicher" Diplomaten haben die kubanischen Behörden begonnen, Übungen durchzuführen, um die Bevölkerung auf eine Invasion vorzubereiten.

Castro hat zwar keine weiteren Beweise für seine geäußerten Befürchtungen vorgelegt und auch sonst gibt es hierfür bisher keine bekannten Anhaltspunkte wie Truppenbewegungen, andererseits hat sich die Sprache Washingtons gegenüber Kuba in den letzten Monaten deutlich verschärft. Andererseits hat die Bush-Regierung mehrfach auf Nachfrage derartige Planungen eindeutig bestritten, allerdings gehört Kuba nach Ansicht des US-Präsidenten George W. Bush zu der von ihm erdachten "Achse des Bösen".

Oppositionelle werfen der kubanischen Regierung vor, die Angst vor einer amerikanischen Invasion bewußt zu schüren, um so härter gegen die Opposition im Land vorgehen zu können.

Auf der anderen Seite üben Exilkubaner verstärkt Druck auf die US-Regierung aus, um diese zu einer Invasion zu bewegen und die USA haben ihre Unterstützung für oppositionelle Gruppen in Kuba verstärkt.





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