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RFID nun auch in Kasinos
09.01.2004









Wie der britische Independent am Donnerstag unter Berufung auf einen Artikel der Zeitschrift New Scientist meldete, hat eine amerikanische Firma Jetons entwickelt, die RFID-Chips enthalten.

Nicht nur, daß hierdurch Fälschungen erschwert werden sollen, durch den Einsatz dieser Technologie ist es den Spielbanken auch möglich, jeden einzelnen Spieler, sein Spielverhalten und seine Wege im Kasino genau zu verfolgen.

Ein weiterer genannter Vorteil, das Verhindern von Diebstahl von Jetons ist allerdings wenig glaubwürdig, da diese zuvor gekauft werden müssen und somit in den Besitz des Spielers übergehen. Von einem Diebstahl kann hier also kaum die Rede sein.

Manipulationen von Seiten des Kasinos wird durch diese Technik aber ganz neue Möglichkeiten eröffnet, so wäre es sicherlich möglich, festzustellen, daß ein Spieler bereit ist, hohe Risiken einzugehen und dementsprechend einen Spielautomaten so reagieren zu lassen, daß der Spieler bereit ist, viel zu setzen, um es schließlich doch zu verlieren.

Ebenso ist es durch diese Technik einfach, Spieler, die hohe Summen gewinnen, zu identifizieren, so daß sie frühzeitig der Räumlichkeiten verwiesen werden können.

All diese Vorteile für das Kasino sind sicherlich geeignet, den im Einkauf um schätzungsweise 0,30 Euro höheren Preis pro Jeton aufzuwiegen.

Die Tatsache, daß hier einmal mehr die Vorteile ausschließlich auf der Anbieterseite liegen, wird sicherlich nicht dazu führen, daß der Einsatz dieser Technik von staatlicher Seite verhindert werden wird.





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