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Noch mehr unerwünschte Informationen
24.02.2004









Wie der britische Sunday Herald am Sonntag berichtete, existierte bereits im Jahr 2001 ein Bericht von drei Wissenschaftlern zur schädlichen Wirkung von Munition aus abgereichertem Uran (DU), eine Veröffentlichung wurde aber durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersagt.

Dr. Keith Baverstock, der zum damaligen Zeitpunkt Angestellter der WHO war, hatte die Studie zusammen mit Professor Carmel Mothersill von der McMaster Universität in Kanada und Dr. Mike Thorne verfasst.

Baverstock war 11 Jahre lang der ranghöchste Experte der WHO für die gesundheitlichen Aspekte von Strahlung bis er im Mai des letzten Jahres pensioniert wurde.

"Unsere Studie läßt vermuten, daß der großflächige Einsatz von DU-Waffen im Irak eine einzigartige Gesundheitsgefahr für die Zivilbevölkerung darstellen könnte", so Baverstock.

"Ich glaube unsere Studie wurde durch die WHO zensiert und unterdrückt weil sie ihre Schlußfolgerungen nicht mochten. Vorherige Erfahrungen lassen vermuten, daß sich WHO-Beamte dem Druck durch die IAEA [Internationale Atomenergiebehörde] deren Auftrag die Förderung der Atomenergie ist, beugten", sagte er.

Dieser Vorwurf wurde von Dr. Mike Repacholi, dem Koordinator der WHO für Strahlung und Gesundheit in Genf als "völlig unbegründet" zurückgewiesen, allerdings nicht so vollständig, wie dies zu erwarten wäre.

"Die Rolle der IAEA war sehr nachrangig", sagte er und begründete das Veröffentlichungsverbot mit Zweifeln an der wissenschaftlichen Qualität der Studie. Tatsächlich gibt er hier aber offen zu, daß die IAEA sehr wohl Druck auf die WHO ausgeübt hat, auch wenn er diesen als sehr klein bezeichnet.

Nach Baverstocks Ansicht hatte eine Veröffentlichung der Studie im Jahr 2001 dazu geführt, daß wesentlich mehr Druck auf die USA und Großbritannien ausgeübt worden wäre, ihren Einsatz von DU-Munition stark einzuschränken und nach dem Krieg die Einsatzgebiete zu reinigen.





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