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Irak noch Jahrzehnte besetzt?
13.02.2004









Bereits am vergangenen Freitag berichtete GovExec.com , daß der pensionierte Generalleutnant der US-Army Jay Garner der Ansicht ist, daß die Anwesenheit des US-Militärs im Irak "die nächsten paar Jahrzehnte" andauern sollte.

Garner, der im Mai des vergangenen Jahres als US-Verwalter des Iraks durch Paul Bremer abgelöst wurde, denkt dabei seinen Worten nach zwar an eine sehr deutliche Reduzierung der Truppenstärke - US-Soldaten sollten demnach nur noch als Rückendeckung für irakische Sicherheitskräfte und als Berater fungieren - angesichts der den Besatzern entgegengebrachten Gefühle dürfte es allerdings kaum möglich sein, eine Militärpräsenz im Irak über Jahrzehnte ohne eine große Anzahl Soldaten aufrechtzuerhalten.

Derzeit als besonders wichtig sieht er es an, daß sich die USA die Rechte für Militärbasen im Irak, sowohl im Norden als auch im Süden, sichert. Da der Irak sich derzeit noch unter amerikanischer Kontrolle befindet, wäre die Gewährung derartiger Rechte nur solange bindend, wie die USA die Kontrolle im Irak behalten - direkt wie derzeit oder indirekt über eine von ihnen eingesetzte Regierung.

Am Mittwoch nun sagte der US-Außenminister Colin Powell, daß sich die "Übergabe" des Iraks an die Iraker, die bisher offiziellen Angaben zufolge für den 31. Juni geplant war, "verzögern" könnte.

Als Grund hierfür nannte Powell vor einem Komitee des US-Kongresses ein "schwieriges Sicherheitsproblem" im Irak und bezog sich dabei auf die beiden schweren Bombenanschläge vom Mittwoch, bei denen über 100 Menschen getötet worden sind.





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