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Amerikanisches Roulette
13.02.2004









Das amerikanische Roulette, bei dem der Verlierer einen "Regimewechsel" durch die USA erhält, dreht sich weiter.

Am Donnerstag berichtete der britische Guardian, daß sich der Staatssekretär des US-Außenministeriums John Bolton bei einer Sicherheitskonferenz am Mittwoch in Berlin überzeugt zeigte, daß der Iran versucht, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. "Wir haben keinerlei Zweifel, daß der Iran weiterhin ein Atomwaffenprogramm verfolgt", sagte er.

Die Äußerung erfolgte, nachdem einem AP-Bericht zufolge, der sich auf diplomatische Quellen beruft, die derzeit im Irak anwesenden UN-Inspektoren Pläne für Zentrifugen, die zur Anreicherung von Uran genutzt werden könnten, gefunden haben. Es wurde allerdings weder eine solche Zentrifuge noch angereichertes Uran gefunden.

Ebenfalls am Mittwoch hatte der US-Präsident George W. Bush eine Initiative vorgestellt, mit der die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen verhindert werden soll.

Am Freitag nun meldete AFP, daß sich auch der stellvertretende US-Außenminister Richard Armitage von einem Atomwaffenprogramm überzeugt gezeigt hat. In einem Interview des Washingtoner Radiosenders Salem Radio Network sagte er: "Wir haben die Frage des Irans genau verfolgt und wir haben keinerlei Zweifel, daß der Iran weiterhin ein Atomwaffenprogramm verfolgt." Er benutzte hier tatsächlich exakt die gleichen Worte wie schon Bolton.

Während der Iran weiterhin beteuert, keine Atomwaffenpläne zu besitzen, verstärkt Washington offensichtlich einmal mehr den Druck auf das Land.





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