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Die Vertuschung geht weiter
20.03.2004









Am Samstag berichtete AP unter Berufung auf Brigadegeneral Mark Kimmit, den stellvertretenden Leiter des US-Militärs im Irak, daß in der Nähe der irakischen Stadt Amariya, die südlich der Stadt Fallujah liegt, am Freitag ein US-Hubschrauber durch Widerstandskämpfer abgeschossen worden ist.

Seiner Aussage zufolge sind die Piloten der Maschine dabei allerdings unverletzt geblieben und wurden von einem Einsatzteam gerettet.

Am Freitag hatte ein Sprecher des US-Militärs in Baghdad, der Hauptgefreite Justin McCue, gesagt, daß ein Hubschrauber vom Typ OH-58 Kiowa in Amariya eine Notlandung aufgrund mechanischer Probleme gemacht hatte.

Schon bei diesen beiden Aussagen zeigen sich deutliche Unterschiede.

Betrachtet man allerdings eine Meldung der arabischen Al-Bawaba, die bereits am Donnerstag berichtete, daß ein US-Hubschrauber "südlich der Stadt Fallujah" abgestürzt war, so wird klar, daß das US-Militär hier ein weiteres Mal die Tatsachen "verändert".

In diesem Fall soll vermutlich versucht werden, einen Zusammenhang mit einem von AFP am Donnerstag gemeldeten Angriff auf US-Truppen zu vertuschen.

Am Donnerstag ist bei einem Angriff auf das Büro des Bürgermeisters der Stadt ein Iraker getötet sowie 3 weitere Iraker und 9 US-Soldaten verletzt worden.

Kimmit sagte bei einer Pressekonferenz in Baghdad: "Wir hatten einen Vorfall in Fallujah, wo wir eine Militäreinheit hatten, die in einem städtischen Gebäude arbeitete."

"Es gab eine ganze Anzahl von Soldaten auf den umliegenden Dächern, die die Sicherheit überwachten", so Kimmit.

"Offenbar während eines Treffens schlugen mehrere Mörsergranaten in der Umgegend ein, vermutlich um das Treffen zu stören. Eine der Mörsergranaten landete auf einem der Dächer", sagte er. "Acht Soldaten und ein Marine wurden verletzt. Wir beurteilten diese Verletzungen als nicht lebensgefährlich."

Außerdem sind einem AFP-Journalisten zufolge drei LKWs, die Ausrüstung der US-Army transportierten, von bewaffneten Männern auf der Straße zwischen Fallujah und der nahegelegenen Stadt Habaniyah zum Anhalten gezwungen worden. Nachdem sie die Fahrer zum Aussteigen gezwungen hatten, wurden die Fahrzeuge in Brand gesetzt. Hierbei ist allerdings nicht klar, ob die Ausrüstung vorher abtransportiert wurde.





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