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Kämpfe in Fallujah
26.03.2004








Am Freitag ist es einer Reuters-Meldung zufolge in der Innenstadt der irakischen Stadt Fallujah zu schweren Kämpfen zwischen Widerstandskämpfern und US-Soldaten gekommen. Dabei sind mindestens 8 Zivilisten, darunter 3 Kinder und ein irakischer Kameramann, der für den Sender ABC gearbeitet hat, getötet und 25 weitere verletzt worden.

Die Kämpfe brachen aus, als US-Marines, die erst in dieser Woche die bisher dort stationierten Soldaten der U.S. Army's 82nd Airborne Division abgelöst hatten, den Ortsteil Hay al-Askari betraten. Der von den Widerstandskämpfern mit schweren Maschinengewehren, Panzerfäusten und Mörsern geführte Kampf dauerte mehrere Stunden.

Eine Sprecherin des US-Militärs in Baghdad sagte, sie habe keinerlei Informationen über die Kämpfe. Es ist bisher auch nicht bekannt, wieviele Widerstandskämpfer und wieviele US-Soldaten dabei getötet oder verletzt worden sind. Ebenso ist völlig unklar, wer für den Tod der Zivilisten verantwortlich ist, da das US-Militär aber tote irakische Zivilisten für derart unwichtig hält, daß diese nicht einmal gezählt werden, ist kaum anzunehmen, daß es hier tatsächlich zu einer Untersuchung kommen wird. Sollte dies doch der Fall sein, so wird das Ergebnis sicherlich nicht lauten, daß US-Soldaten Schuld an ihrem Tod haben. Derartige "Untersuchungen" haben in der Vergangenheit immer ergeben, daß sich die Soldaten in einer Notwehrsituation befanden oder dies, wie im Fall des Reuters-Kameramanns Mazen Dana, zumindest "glaubten".

Mittlerweile spricht das US-Militär von einem getöteten und mehreren verwundeten Soldaten. Angesichts der langandauernden Kämpfe und der dabei eingesetzten schweren Waffen scheint dies immer noch sehr niedrig.





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