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Zivilisten oder Söldner?
31.03.2004








Bei den in der irakischen Stadt Fallujah getöteten amerikanischen "Zivilisten" handelte es sich einer AP-Meldung vom Mittwoch zufolge in Wahrheit um Angestellte des US-Unternehmens "Blackwater Security Consulting", die "im Auftrag des Pentagons im Irak für die Sicherheit von Konvois sorgen" - also um Söldner.

Erste Hinweise hierfür lieferten bereits frühere Berichte der Agenturen, die davon sprachen, daß zumindest bei einem der Toten die Dog-Tags ("Hundemarken") eines Angehörigen des US-Militärs gefunden worden waren und bei einem weiteren Papiere des US-Verteidigungsministeriums. Safa Mohammedi, ein Anwohner, berichtete, daß mehrere der Opfer schußsichere Westen getragen hatten. Andere Anwohner sagten, in den Fahrzeugen seien Waffen gefunden worden.

Offenbar handelt es sich hier also um einen weiteren Angriff des irakischen Widerstands auf Söldner, die offiziell als "Zivilisten" bezeichnet werden, weil sie für private "Sicherheitsunternehmen" arbeiten und demnach auch nicht zu den militärischen Verlusten der USA durch die Besatzung zählen.

Da diese "privaten Sicherheitsunternehmen" im Irak weder hinsichtlich der eingesetzten Mittel noch der Vorgehensweise Kontrollen unterliegen, scheint der gezeigte Haß der Iraker, die die Leichen der Getöteten wie einst in Somalia mißhandelten und durch die Straßen schleiften, zwar keineswegs akzeptabel, aber zumindest erklärbar.

Die genaueren Umstände des Angriffs auf die beiden Fahrzeuge der Amerikaner ist immer noch unklar. Meldungen zufolge waren die beiden Fahrzeuge allerdings aus verschiedenen Richtungen am Ort des Angriffs eingetroffen, so daß von einem geplanten Angriff und Vorauswissen über ihr Ankommen auszugehen ist.





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