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Die Zukunft der Kriege
11.03.2004









Bereits im September des vergangenen Jahres berichtete Freace.de über mehrere Projekte der US-Behörde DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency, Behörde für fortgeschrittene Forschungsprojekte zur Verteidigung), die zur "Verbesserung" der Soldaten der USA mit Hilfe von technischen Lösungen führen sollen.

Am 3. März nun stellte die US-Universität Berkeley als erste öffentlich ein Ergebnis dieser Forschungen vor.

Durch Unterstützung durch BLEEX (Berkeley Lower Extremity Exoskeleton, Berkeley Bein-Exoskelett) ist es dem Träger möglich, schwere Lasten über weite Entfernungen zu transportieren.

Homayoon Kazerooni, der Leiter der Forschungsabteilung, sagte, daß Testpersonen das 45 Kilogramm schwere Exoskelett und zusätzlich einen 30 Kilogramm schweren Rucksack getragen hatten und daß es sich angefühlt habe, als hätten sie nur 2 Kilogramm getragen. In Zukunft soll die Konstruktion weiter verbessert werden, so daß es nicht nur möglich sein soll, bis zu 55 Kilogramm Last zu transportieren, sondern außerdem auch zu laufen und zu springen.


(Großansicht 2000x3000, 3,2MB hier )



Das System benötigt keinerlei aktive Steuerung, sondern reagiert direkt auf die Bewegungen des Trägers und unterstützt ihn dabei.

Kazerooni versucht zwar, den Blick vorrangig auf Anwendungsmöglichkeiten wie Feuerwehrmänner oder Rettungskräfte zu lenken, da das Projekt von der DARPA finanziert worden ist, wären dies sicherlich nur "Abfallprodukte". In Wirklichkeit geht es hier darum, die Reichweite und die Belastbarkeit sowie die "Nutzlast" von Soldaten zu vergrößern.







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