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Zombies im Irak?
05.04.2004








Angesichts der aktuellen Berichte über die Zahl der Opfer der Kämpfe in der irakischen Stadt Najaf am Sonntag stellt sich die Frage, ob die Militärführungen der Besatzungsmächte vollständig unfähig sind, die Menschen bewußt über die Opferzahlen täuschen wollen oder ob es den aus El Salvador stammenden und unter dem Kommando der spanischen Armee im Irak eingesetzten Soldaten gelungen ist, einen Voodoo-Priester aus dem nahegelegenen Haiti zu importieren, der ihre getöteten Kameraden "wiederbelebt" hat.

So sprach das spanische Verteidigungsministerium nach den Kämpfen von 4 bei den Kämpfen getöteten salvadorianischen Soldaten.

Mittlerweile wird diese Zahl nur noch mit einem Soldat angegeben, ohne allerdings näher auf die Umstände einzugehen, die zu der erst genannten Zahl von 4 geführt hatten.

Die Soldaten befanden sich zum Zeitpunkt der Kämpfe innerhalb der spanischen Basis in Najaf, es scheint also kaum vorstellbar, daß die Soldaten kurzfristig "verschwunden" waren und als tot galten - obwohl es auch für diesen Fall die gesonderte Bezeichnung "MIA" ("Missing in Action", "im Kampfeinsatz vermißt") gibt - und später "wiedergefunden" wurden. Von "getöteten Soldaten" spricht eine Armee für gewöhnlich erst, wenn Leichen von Soldaten gefunden und identifiziert worden sind.

Auch ein "Übermittlungsfehler" scheint hier kaum plausibel, da selbst bei einer mündlichen Nachricht "eins" und "vier" sowohl in englisch als auch in spanisch äußerst unterschiedlich klingen.

Die Vorstellung von durch einen Voodoo-Priester wieder zum Leben erweckten Soldaten, die nun als Zombies weiter ihren Dienst tun, mag zwar faszinierend sein, ist allerdings kaum überzeugend.

Andererseits hat die Regierung El Salvadors bereits angekündigt, seine Soldaten nicht aus dem Irak abziehen zu wollen. Diese Haltung dürfte gegenüber der eigenen Bevölkerung angesichts nur eines getöteten Soldaten leichter zu vertreten sein als im Fall von vier toten Soldaten.





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