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Amerikanische Mörder im Irak
16.04.2004








Eine AFP-Meldung vom Donnerstag läßt keine Zweifel mehr daran, daß US-Soldaten im Irak Kriegsverbrechen begehen und Zivilisten ermorden.

Der Obergefreite Blake Wofford ist am vergangenen Mittwoch von einem irakischen Widerstandskämpfer erschossen worden. Sein Freund, der Hauptgefreite Robert Long, sinnt nun auf Rache und hofft bei jedem Iraker, den er tötet, daß es jener ist, der Woffords getötet hatte.

Am Morgen sah einer von Longs Männern in der Stadt Fallujah in der Nähe ihrer Position einen Iraker mit den Händen in den Taschen gehen. Daraufhin forderte Long ihn auf, aus dem Weg zu gehen, er wollte den Mann selbst töten.

Augenblicke später ist der Iraker tot, getötet von den Schüssen aus Longs M-16, abgefeuert aus der sicheren Deckung von Sandsäcken und Brettern.

"Ich glaube Blake, das ist für Dich. Ich hoffe, das ist der Scheisser, der Dich erwischt hat", sagte Long.

Nachdem Frauen während des "Waffenstillstands" aufgefordert worden waren, die Stadt zu verlassen, ist jeder Mann ohne eine weiße Fahne Longs Ansicht nach ein Widerstandskämpfer.

Allerdings war es Männern im "militärfähigen" Alter durch das US-Militär untersagt worden, die Stadt mit ihren Familien zu verlassen.

Die tödlichen Schüsse auf einen Menschen, der offensichtlich keinerlei Bedrohung darstellte und nicht bewaffnet war, können nur als Mord und also als Kriegsverbrechen bezeichnet werden. Die Tatsache, daß auch die Anwesenheit von Journalisten Long nicht von seiner Tat abgehalten hat und er auch danach freimütig darüber unter voller Namensnennung spricht zeigt nicht nur, daß sich die US-Soldaten immer weiter von jeglichen ethischen Grundsätzen entfernen, sondern läßt auch befürchten, daß es zu noch wesentlich schwerwiegenderen Greueltaten kommt, die bisher noch verheimlicht werden.





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