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Folter in Israel
10.05.2004








Am Montag berichtete Reuters, daß drei arabische Israelis, die gestanden hatten, einen israelischen Hauptgefreiten im Juli 2003 getötet zu haben, freigelassen worden sind.

Tarek Nujeirat, Yussuf Sabih und Sharif Eid waren verhaftet worden, nachdem die Leiche des israelischen Soldaten Oleg Shaichat in der Nähe ihres Wohnortes gefunden worden war. Nujeirat hatte im Verlauf der Verhöre die Tat gestanden und die anderen beiden ebenfalls beschuldigt. Später hatte er allerdings gesagt, daß es sich dabei um ein erzwungenes Geständnis gehandelt hat.

Nun sind zwei andere arabische Israelis verhaftet worden, die nun der Tat beschuldigt werden, da ein angeblicher Komplize von ihnen, der im vergangenen Monat von Polizisten getötet wurde, die Waffe des getöteten Soldaten bei sich trug. Auch diese beiden Verhafteten haben die Tat bereits gestanden.

Sowohl die Tatsache, daß die ursprünglich der Tat Beschuldigten später aussagten, es habe sich um "erzwungene" Geständnisse gehandelt, was es auch unglaubwürdig erscheinen läßt, daß es sich hierbei um einen Plan für ein "milderes" Urteil gehandelt haben könnte, als auch die Tatsache, daß diese neuen Verdächtigen - anscheinend ohne durch wirkliche Beweise unter Druck zu stehen - die Tat gestanden haben, läßt diesen Fall als einen Beleg für die von palästinensischen Gefangenen häufig vorgebrachten Anschuldigungen von Folter in israelischen Gefängnissen erscheinen.





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