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Übergriffe auf Journalisten in Mexiko
02.06.2004








Wie AP am Mittwoch berichtete, hat sich die internationale Journalisten-Organsiation "Reporter ohne Grenzen" (RSF) äußerst besorgt über mehrere Angriffe und Drohungen gegen mindestens 15 Reporter in Mexiko gezeigt.

"Gewalt und ausgeübter Druck sind häufig die Tat von örtlichen Behörden, die immer noch große Probleme damit haben, das Kräftegleichgewicht, daß die Presse repräsentiert, zu akzeptieren", so RSF in einer Pressemitteilung, in der außerdem eine Untersuchung der Vorfälle und die Bestrafung der Verantwortlichen gefordert wurde.

Leodegario Aguilera, der Herausgeber des Magazins Mundo Poltico, ist am 22. Mai in Acapulco entführt worden. Presseberichten zufolge trugen die Entführer Uniformen, die denen der Staatspolizei äußerst ähnlich sahen.

Am 23. Mai sind drei weitere Reporter, Maximiliano Cortez von Radio Variedades und Mario Solis und Edgar Badillo von der Zeitung Diario de Colima von einer Gruppe angegriffen und verprügelt worden, die von einem Neffen eines früheren Gouverneurs angeführt wurde. Cortez hatte Berichte veröffentlicht, denen zufolge jener Neffe häiufig in der Öffentlichkeit betrunken war.

Ein weiteres Opfer war RSF zufolge Martin Serrano Herrera, Herausgeber des Dieario Tribuna in Jalapa, der am 22. Mai von drei Männern, bei denen ses sich anscheinend um Polizisten handelte, auf offener Straße angegriffen worden war.

Francisco Guerrero Garro, Herausgeber des in Cuernavaca veröffentlichten Clarin del Sur, sagte gegenüber RSF, daß seine Zeitung fon offiziellen Stellen in der Stadt Cuautla bedroht worden ist, nachdem Vorwürfe über dortige Korruption veröffentlicht worden waren.

Die genannten Vorfälle zeigen, daß öffentliche Stellen in Mexiko offenbar ihre Macht mißbraucen, um gegen die Urheber kritischer Berichte vorzugehen.





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