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Psychopath George W. Bush?
07.06.2004








Ein bei Capitol Hill Blue am Freitag erschienener Bericht dürfte die schlimmsten Befürchtungen jener, die den US-Präsidenten George W. Bush selbst als einen "fanatischen Gotteskrieger" ansehen, bestätigen.

Mehrere Angestellte des Weißen Hauses äußerten sich in privaten Interviews gegenüber CHB besorgt über das zunehmend unberechenbare Verhalten und die Stimmungsschwankungen des US-Präsidenten. Sie äußerten wachsende Sorge um Bushs Geisteszustand.

Bei Treffen mit hochrangigen Mitarbeitern und Regierungsmitgliedern zitiert Bush in einem Atemzug die Bibel und bekommt im nächsten einen obszönen Wutanfall gegen die Medien, Demokraten und andere, die er als "Staatsfeinde" ansieht.

Mehr und mehr entwickelt Bush anscheinend paranoide Züge. "Es erinnert mich an die Nixon-Zeit", sagte ein langjähriger Berater der Republikanischen Partei, der gute Kontakte im Weißen Haus hat. "Jeder ist ein Feind, jeder ist hinter ihm her. So ist die Stimmung da."

Bush behauptet, seine Entscheidungen wären "Gottes Wille" und fordert seine Mitarbeiter auf, es jedem "zu besorgen", den sie für einen Gegner der Regierung halten.

Diese Haltung richtet sich anscheinend auch gegen die eigenen Leute. Mitarbeiter, die Fragen aufwerfen, müssen feststellen, daß ihnen der Zugang zum Präsidenten und anderen hochrangigen Beratern verwehrt wird. Auch Außenminister Colin Powell zählt aufgrund seiner wachsenden Zweifel hinsichtlich des Irakkriegs offenbar nicht mehr zu den "Freunden" des Präsidenten. Der "Rücktritt" des Direktors der CIA, George Tenet, ist Mitarbeitern zufolge ein weiteres Beispiel hierfür.

"Tenet wollte im vergangenen Jahr aufhören, aber der Präsident hatte seine Unterstützung und wollte nichts davon hören", sagte ein Mitarbeiter. "Das wäre der passende Moment für einen Wechsel gewesen, nicht inmitten einer Wahlkampagne, aber als der Direktor den Präsidenten während der Sitzung am Mittwoch herausforderte, schnitt ihn der Präsident ab, indem er sagte ‚das war's George. Ich kann Illoyalität nicht hinnehmen. Ich will Deinen Rücktritt und ich will ihn jetzt.'"

Tenet wurde gestattet "freiwillig" zurückzutreten und Bush informierte seinen Stab am Morgen des Donnerstags darüber. Ein Mitarbeiter sagte, Bush habe die Entscheidung tatsächlich als "Gottes Wille" bezeichnet.

Andere Mitarbeiter, die Bush als "illoyal" betrachtete, beschimpfte er in Anwesenheit weiterer Angestellter des Weißen Hauses als "verfickte Arschlöcher" und bezeichnete jeden, der ihm nicht zustimmt als "unpatriotisch" oder "anti-amerikanisch".

Ein Mitarbeiter, der sich bereits nach einem anderen Arbeitsplatz umsieht, sagte: "In dieser Regierung muß man keinen Turban tragen oder Farsi sprechen, um ein Feind der Vereinigten Staaten zu sein. Alles, was man tun muß ist, anderer Meinung als der Präsident zu sein."

Die Tatsache, daß auch der US-Justizminister strenggläubig ist, führt nicht nur dazu, daß er und Bush sich sehr nahestehen, sondern daß beide von Mitarbeitern als die "Blues Brothers" bezeichnet werden, weil sie "im Auftrag des Herrn unterwegs sind".

"Der Justizminister steht dem Präsidenten sehr nahe aufgrund der Religion", sagte ein Mitarbeiter. "Sie glauben beide, daß jegliche Handlung im Namen Gottes zu rechtfertigen ist."

Das Weiße Haus hat auf Anfragen, in denen um einen Kommentar zu dem Bericht gebeten wurde, nicht reagiert.





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