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Deutsche Waffen für Israel
15.06.2004








Am Dienstag berichtete die israelische Zeitung Haaretz, daß Israel einen Vertrag über die Lieferung von insgesamt 100 gepanzerten Transportfahrzeugen vom Typ "Dingo" im Gesamtwert von 50 Millionen US-Dollar unterzeichnet hat.

Um die Verwendung von US-Militärhilfen für den Kauf zu ermöglichen, wird der Hersteller Krauss-Maffei in Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Texatron in der US-Stadt New Orleans eine Produktionsstraße für die Fahrzeuge aufbauen. Daß hierdurch die Lieferung von deutschen Waffen an Israel zumindest verschleiert wird ist dabei ein sicherlich gewünschter Nebeneffekt.

Der Dingo ist ein dem Humvee des US-Militärs ähnliches Fahrzeug. Die Besatzung besteht aus einem Fahrer und 4 Schützen. Die Hauptbewaffnung ist in der Ausstattung der Bundeswehr ein 7,62-Millimeter-Maschinengewehr. Die Panzerung reicht aus, um vor Beschuß mit 7,62-Millimeter-NATO-Munition und Panzerabwehrminen zu schützen.

Könnte die Bundesregierung bei der geplanten Lieferung weiterer U-Boote an Israel noch versuchen, sich darauf herauszureden, daß diese kaum direkt im Konflikt mit Palästina eingesetzt werden dürften, so verletzt die Lieferung von 100 Dingos an Israel eindeutig selbst die löchrigen Exportrichtlinien für Kriegswaffen.

Diese Fahrzeuge sind durch Größe, Wendigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Bewaffnung und Panzerung geradezu ideal für den Einsatz in den von Israel besetzten Gebieten Palästinas. Es kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, daß mit Hilfe dieser Waffen nicht nur die Besetzung fortgesetzt wird, sondern auch, daß sie offensiv gegen Palästinenser - auch Zivilisten - eingesetzt werden.





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