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Der vollautomatische Todesstreifen
18.06.2004








Wie AP am Freitag unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen innerhalb des israelischen Militärs berichtete, laufen derzeit innerhalb der israelischen Armee Planungen, die israelische Grenze zum Gaza-Streifen praktisch in einen vollautomatischen Todesstreifen zu verwandeln.

Dazu sollen demnach unbemannte Patrouillenfahrzeuge und computergesteuerte Beobachtungsposten, die selbsttätig "Angreifer" erkennen und töten können, gehören. Dabei soll es möglich sein, weit in den Gaza-Streifen hinein zu feuern. Das System soll sogar jeweils selbsttätig die geeignetste Waffe für den Angriff auswählen.

Der Aussage eines Militärangehörigen fehlt nur noch die Genehmigung, um diesen Plan zu verwirklichen. "Die Technologie existiert, aber er [der Plan] wurde noch nicht genehmigt", sagte er.

Aus rein militärischer Sicht sind diese Planungen zweifellos sinnvoll. Nicht nur, daß dadurch israelische Soldaten nicht mehr oder zumindest weit weniger als bisher direkten Angriffen ausgesetzt wären, es würde sich auch kein israelischer Soldat persönlich schuldig am Tod der getöteten Menschen fühlen.

Sollte der Plan tatsächlich in die Tat umgesetzt werden - was sicherlich zu einem weiteren internationalen Aufschrei führen würde - so würde dies den Gaza-Streifen in ein riesiges Gefängnis mit 1,3 Millionen Insassen verwandeln.

Die Aussage, daß das System "Angreifer" erkennen würde kann nur so verstanden werden, daß jeder, der sich der Grenze nähert, als "Angreifer" angesehen würde, da es sicherlich nicht möglich ist, versteckte Waffen oder sogar nur gedanklich vorhandene Pläne für Anschläge von einer Maschine erkennen zu lassen.

Was hier geplant wird, ist offenbar die technologisch fortgeschrittene Version des Todesstreifens, der die DDR von der BRD trennte.





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