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Allawi unterstützt Bombardierungen
06.07.2004








Nicht nur, daß die irakische "Übergangsregierung" nicht gegen die Bombardierung von Wohnhäusern in der irakischen Stadt Fallujah protestiert, der irakische "Premierminister" Iyad Allawi hat sich einem Artikel der britischen BBC zufolge voll hinter das Vorgehen des US-Militärs gestellt.

In einer Erklärung sagte Allawi, die "Übergangsregierung" habe Geheimdienstinformationen zur Verfügung gestellt, aufgrund derer der Angriff erfolgte.

"Nach Beratungen zwischen Beamten der irakischen Regierung und der multinationalen Streitkräfte-Irak lieferten irakische Sicherheitskräfte klare und überzeugende Geheimdienstinformationen, um einen Präzisionsschlag an diesem Abend gegen einen bekannten Unterschlupf Zarqawis im südöstlichen Fallujah durchzuführen", sagte Allawi.

Selbst das US-Militär war in seiner Erklärung zurückhaltender und sprach nur davon, daß das Haus "verdächtigt" wurde, ein Unterschlupf von Unterstützern der Organisation Abu Musab al-Zarqawis zu sein.

Als Folge dieser Vermutungen wurden 6 Bomben mit insgesamt fast 1.400 Kilogramm Sprengstoff auf das Haus abgeworfen, das dadurch vollständig zerstört wurde. Wo das Haus früher stand, ist nun ein 10 Meter tiefer Krater. Mindestens 10 Menschen sind bei dem Angriff getötet worden, nach Angaben von Nachbarn handelte es sich um Zivilisten.

"Das unabhängige irakische Volk und unsere internationalen Partner sind unnachgiebig darin, daß wir dem Terrorismus ein Ende bereiten und diese korrupten Terroristen jagen werden und sie einen nach dem anderen ausrotten werden", so Allawi in der Erklärung.

Die Unterstützung des brutalen amerikanischen Vorgehens durch Allawi und die "Übergangsregierung" belegt ein weiteres Mal seine Nähe zu den USA. Diese Unterstützung, die erneut zum Tod zahlreicher Zivilisten geführt hat, wird die irakische "Übergangsregierung" noch weiter als ohnehin schon vom irakischen Volk entfernen.

"Ist das für die irakische Regierung annehmbar?", fragte ein wütender Mann neben dem Krater. "Wo sind die Menschenrechte?"





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