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Holzfäller George W. Bush
14.07.2004








Die US-Regierung unter Präsident George W. Bush plant derzeit, fast 250.000 Quadratkilometer bisher geschützte Waldflächen für die Nutzung freizugeben, berichtete der britische Independent am Mittwoch.

Den Plänen zufolge würde das Verbot, Straßen zu bauen, für 250.000 Quadratkilometer Wald aufgehoben werden. Damit stünden diese fast ausschließlich in Alaska und und 11 weiteren im Westen der USA gelegenen Gebiete automatisch auch zur Holzgewinnung und für den Bergbau zur Verfügung.

Damit würden die von der Clinton-Regierung getroffenen Regelungen zum Schutz der Natur rückgängig gemacht.

Zwar stünde es den betroffenen Bundesstaaten frei, ihrerseits Regelungen zum Schutz der Wälder zu erlassen, tatsächlich haben allerdings mehrere Bundesstaaten, angeführt von Idaho, wo sich allein knapp 40.000 Quadratkilometer derzeit noch geschützte Waldflächen befinden, seit Jahren gegen diese Gesetze prozessiert. Es ist also kaum anzunehmen, daß sie ihrerseits entsprechende Maßnahmen ergreifen würden.

Während Washington behauptet, es würde nur darum gehen, die Rechte der einzelnen Bundesstaaten zu respektieren, beschuldigen Kritiker die Regierung, sich ein weiteres Mal den Interessen der Wirtschaft, in diesem Fall der Holzindustrie zu beugen.

Da sich die USA bereits im Jahr 2001 aus dem Kyoto-Abkommen zum Klimaschutz zurückgezogen haben und es innerhalb der Regierung ebenfalls Bestrebungen gibt, die Ölförderung in Alaska zuzulassen sowie eigene Regelungen zur Luftverschmutzung zu lockern scheint diese Erklärung tatsächlich wesentlich wahrscheinlicher als die des Weißen Hauses.





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