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Der amerikanische Staatsstreich
17.07.2004








Wie FirstCoastNews am Donnerstag berichtete, hat eine US-Abgeordnete die Präsidentschaftswahlen des Jahres 2000 als einen "Staatsstreich" bezeichnet.

Die demokratische Abgeordnete Corrine Brown für den Wahlkreis Jacksonville in US-Bundesstaat Florida wurde als Folge ihrer Bemerkung anläßlich der Diskussion des Resolutionsentwurfs HR-4818 für den Rest des Tages ein Redeverbot für das Repräsentantenhaus erteilt. Dabei geht es um die Möglichkeit, internationale Beobachter für die im November stattfindenden Präsidentschaftswahlen zu stellen. Der Kongreß denkt angesichts der Unregelmäßigkeiten der vorangegangenen Präsidentschaftswahlen in Florida über derart unabhängige Beobachter nach.

Brown sagte: "Ich komme aus Florida, wo Sie und andere an dem teilnahmen, was ich den Staatsstreich der Vereinigten Staaten nenne. Wir müssen sicherstellen, daß es nicht wieder passiert. Wieder und wieder nach der Wahl, nachdem Sie die Wahl gestohlen haben sind Sie hierher zurückgekommen und haben gesagt, wir sollten darüber hinwegkommen. Nein, wir werden nicht darüber hinwegkommen und wir wollen eine Überprüfung durch die Welt."

Als Folge dieser Worte wurde ihr nicht nur das Redeverbot erteilt, sondern diese Sätze wurden auf einen sofortigen Einspruch republikanischer Abgeordneter hin aus dem Protokoll gestrichen.

In einer Erklärung hierzu schrieb Brown: "Das Streichen meiner Worte ist nur ein weiteres Beispiel für die Versuche der Republikanischen Partei, zu vertuschen, was während der Wahlen vom Jahr 2000 passierte."





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