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Al-Sadr verurteilt Allawi
24.07.2004








Am Freitag hat der irakische Geistliche Muqtada al-Sadr zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder zum Freitagsgebet gesprochen. Dabei hat er den irakischen "Übergangspremierminister" Iyad Allawi und die "Übergangsregierung" scharf angegriffen, berichtete die britische BBC.

So sagte er bei seiner Predigt in der Moschee von Kufa, Allawi habe bewiesen, daß er nur die US-geführte Besatzung weiterführen würde und bezeichnete die "Übergangsregierung" als unrechtmäßig.

"Er sei verdammt und der Besatzer sei verdammt", sagte er.

Er verurteilte in seiner Predigt auch die vorgeblich von irakischen Widerstandsgruppen oder Al-Qaida nahestehenden Organisationen begangenen Entführungen und anschließenden Enthauptungen der Opfer.

"Es ist dem islamischen Recht zufolge illegal", so al-Sadr. Solche Taten würden ihm zufolge "gemäß dem islamischen Recht" bestraft.

Die Tatsache, daß al-Sadr nach zwei Monaten erstmals wieder öffentlich in der Moschee von Kufa gesprochen hat - nach Drohungen der USA, in gefangen zu nehmen oder zu töten hatte er hierauf verzichtet - als auch das Wiedererscheinen der von den USA verbotenen Zeitung Al-Hawza belegen, daß al-Sadr an Einfluß gewinnt.





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