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Der Abschlußbericht und Flug 93
25.07.2004








Was von der "unabhängigen Untersuchungskommission" der Anschläge vom 11. September 2001 als Abschlußbericht veröffentlicht (Adobe Acrobat-Datei) worden ist, verdient kaum diese Bezeichnung.

Allein schon hinsichtlich des Fluges der United Airlines mit der Nummer 93, der als einziger sein Ziel "verfehlt" hat und in ein Feld in der Nähe des kleinen Ortes Shanksville im US-Bundesstatt Pennsylvania abgestürzt sein soll, läßt der Bericht etliche Fragen unbeantwortet und stellt kaum glaubwürdige Behauptungen als Tatsachen dar.

In dem Bericht wird ein auf den ersten Blick detailliertes Bild der Entführung von Flug 93 gezeichnet.

Um 09:28 Uhr verringerte die bis dahin in einer Höhe von 35.000 Fuß (10.668 Meter) über dem Osten des US-Bundesstaats Ohio fliegende Maschine ihre Höhe plötzlich um 700 Fuß (213 Meter). Nach 11 Sekunden empfing die Flugsicherungszentrale in Cleveland den ersten von zwei Funksprüchen. Zwischen Kampfgeräuschen war zu hören, wie der Pilot oder der Copilot "Mayday" sagte. 35 Sekunden später erfolgte der zweite Funkspruch. Hier war wiederum eine Stimme zu hören, die rief: "Hey, verschwindet hier - verschwindet hier - verschwindet hier."

Um 09:32 Uhr machte einer der Entführer dem Cockpit Voice Recorder (CVR) zufolge eine Durchsage an die Passagiere: "Meine Damen und Herren, dies ist der Kapitän, bitte setzen Sie sich, bleiben Sie sitzen. Wir haben eine Bombe an Bord. Also, setzen."

Kurz darauf begannen mehrere Passagiere und Besatzungsmitglieder, mit Bordtelephonen und Mobiltelephonen Angehörige und Freunde sowie Behörden anzurufen. Auf diese Art erfuhren sie von den bereits erfolgten Anschlägen auf das World Trade Center in New York. Mindestens zwei Passagiere berichteten bei ihren Anrufen, daß die Entführer bemerkt hatten, daß sie telephonierten, sich hierum aber nicht kümmerten.

Um 09:39 Uhr erfolgte ein weiterer Funkspruch, der besagte, daß eine Bombe an Bord sei, daß die Maschine zum Flughafen zurückkehren würde und daß die Passagiere sitzen bleiben sollten. Es wird vermutet, daß die für die Passagiere gedachte Durchsage irrtümlich statt dessen per Funk gesendet wurde.

Um 09:57 Uhr begannen die Passagiere schließlich ihren Versuch, ins Cockpit vorzudringen, um so die Maschine in ihre Gewalt zu bringen. Auf dem CVR sind die durch die geschlossene Cockpittür gedämpften Stimmen der Passagiere zu hören. Der Pilot der Maschine - die US-Ermittler sind überzeugt, daß es sich dabei um Ziad Jarrah handelte - begann daraufhin, das Flugzeug nach links und rechts zu rollen, um so die angreifenden Passagiere aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Um 09:58:57 Uhr sagte Jarrah einem anderen Entführer, er solle die Tür blockieren. Um 09:59:52 Uhr beendete der Pilot das Rollen und begann, die Nase der Maschine abwechselnd hinunterzudrücken und hochzuziehen. Auf dem Tonband sind nun Schreie, Poltern und zerbrechendes Geschirr zu hören. Um 10:00:03 brachte der Pilot Flug 93 wieder in eine stabile Lage.

Fünf Sekunden später fragte Jarrah einen anderen Entführer: "Ist es das? Sollen wir es zu Ende bringen?", was dieser mit "Nein. Noch nicht. Wenn sie alle kommen, bringen wir es zu Ende" beantwortete. Von jenseits der Cockpittür sind weiterhin Kampfgeräusche zu hören und der Pilot begann wieder mit den Auf- und Abwärtsbewegungen des Flugzeugs.

Um 10:00:26 Uhr ist eine Stimme zu hören, die sagt: "Ins Cockpit. Wenn wir es nicht machen, sterben wir!" Gegen 10:01:00 wurden die Flugzeugbewegungen erneut beendet und Jarrah sagte: "Allahu Akhbar! Allahu Akhbar! Ist es das? Ich meine, sollen wir sie runterbringen?" Daraufhin sagte der andere Entführer: "Ja, tu es rein und zieh sie runter."

Der Angriff der Passagiere ging weiter und um 10:02:23 Uhr sagte ein Entführer: "Zieh sie runter! Zieh sie runter!" Daraufhin ging die Maschine in einen Sinkflug über und wurde auf den Rücken gedreht. Einer der Entführer begann zu rufen "Allahu Akhbar! Allahu Akhbar!"

Bis zum Einschlag der Maschine um 10:03:11 Uhr war der Angriff der Passagiere auf dem CVR zu hören.

Soweit die Darstellung der Untersuchungskommission.

An erster Stelle fällt hier auf, daß die Entführer - nach US-Darstellung mit absoluter Sicherheit allesamt Araber - sich während des ganzen Fluges über offenbar nicht auf arabisch, sondern größtenteils auf englisch unterhalten haben. So sagte Deena Burnett, deren Ehemann an Bord der Maschine war, nachdem ihr im Jahr 2002 die Aufnahme des CVR vorgespielt worden war, daß es leicht gewesen sei, zwischen den Stimmen der arabischen Entführer und der Amerikaner zu unterscheiden. Diese Aussage ist nur schlüssig, wenn die Entführer ebenfalls englisch gesprochen haben.

Auch die Aussage, daß Teile der Aufnahme nur schwer verständlich waren, weil ein "Flugzeuggeräusch wie ein pfeifender Wind" das Hören erschwerte, sind kaum vertrauenerweckend. Wenn es in einem anderen Fall den Technikern gelungen ist, die Geräusche der Flugzeugturbinen aus den Aufzeichnungen des CVR zu isolieren, so wäre es sicherlich keine Schwierigkeit, ein solches pfeifendes Geräusch zu entfernen.

Auch die vorgebliche Tatsache, daß der "Sturm der Passagiere auf das Cockpit" unvermindert anhielt, nachdem sich daß Flugzeug um 180 Grad auf seinen "Rücken" gedreht hatte erscheint angesichts einer solchen Rolle, die den "Boden" zur "Decke" werden läßt wenig glaubwürdig - ganz abgesehen davon, daß ein starker Sinkflug, um nicht von einem Sturzflug zu sprechen, zu einer entsprechend verminderten Schwerkraft an Bord eines Flugzeugs führt, was jegliche derartige Bestrebungen extrem erschwert.

Auch die Tatsache, daß führende Seismologen den Zeitpunkt des Aufschlags des Flugzeugs anhand der Erschütterung auf 10:06:05 Uhr - und nicht 10:03:11 Uhr - festgelegt haben, wird von dem Bericht weder erklärt oder auch nur erwähnt - fast 3 Minuten Flugzeit fehlen also.

Die zunächst denkbare Erklärung, daß die Uhr an Bord des Flugzeugs einfach "falsch ging" ist zu verwerfen, da bei der Auswertung anhand von Funksprüchen eine genaue Feststellung der Uhrzeit stattfindet.

Außerdem fällt auf, daß in dem Bericht abgesehen von der anfänglichen Flughöhe von 35.000 Fuß und des darauf folgenden Sinkflugs auf 34.300 Fuß keinerlei Angaben zur Flughöhe der Maschine gemacht werden.

Auch die Tatsache, daß Flugzeugentführer, die das entführte Flugzeug als Mittel der Zerstörung gegen Menschen und Gebäude einsetzen wollen, im Moment des "Scheiterns ihrer Mission" nicht zumindest den in unmittelbarer Nähe gelegenen Ort Shanksville angriffen erscheint kaum nachvollziehbar.

Ebenso sind die Aussagen mehrerer Augenzeugen vollständig ignoriert worden, die berichteten, daß ein unbekanntes "weißes Düsenflugzeug" sich zum Zeitpunkt des Absturzes in unmittelbarer Nähe der Maschine befunden hat und danach den Absturzort zwei Mal umrundete und schließlich mit Höchstgeschwindigkeit wegflog.

Zwei Augenzeugen beschrieben das Flugzeug als ähnlich einem Lear-Jet, mit den Triebwerken nahe des Hecks und ohne Markierungen. Spontan kommen hierfür sicherlich zwei Maschinen in Betracht, einerseits eine T-1A, eine zumindest in der "üblichen Konfiguration" unbewaffnete Übungsmaschine, andererseits aber auch eine A-10 "Warzenschwein".

Auch die Tatsache, daß mehrere Augenzeugen berichteten, daß sie vor dem Absturz drei Explosionen hörten, fand keine Beachtung.

Darüber hinaus existiert ein Bericht, demzufolge sich ein F-16-Kampfflugzeug in unmittelbarer Nähe des entführten Flugs 93 aufhielt, als dieser "abstürzte". Zu diesem Zeitpunkt war bereits der Befehl erteilt worden, Washington "um jeden Preis" zu schützen.

Letztlich sind all diese Fakten sicherlich mit mehr oder weniger "gutem Willen" zu erklären, die Tatsache aber, daß der Abschlußbericht der Untersuchungskommission, die sich mit den größten Terroranschlägen der letzten 100 Jahre im Gebiet der USA beschäftigt, diese Informationen vollständig ignoriert ist mehr als nur irritierend.

Die möglichen Ursachen für dem Absturz von Flug 93 sind also weiterhin nicht geklärt. Ob es sich um einen von den Entführern beabsichtigten Absturz, eine an Bord plazierte Bombe, den Abschuß durch US-Kampfflugzeuge oder einfach ein Zerbrechen des Flugzeugs aufgrund der extremen Flugmanöver des Piloten handelte, ist nicht klar. Klar scheint allerdings aufgrund eben dieser vielen ungeklärten Einzelheiten, daß die Untersuchungskommission nicht wirklich den Ehrgeiz hatte, die wahren Umstände, die zum Absturz von Flug 93 führten, zu ergründen - aus welchen Gründen auch immer.





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