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Schluß mit dem grauenhaften Antiamerikanismus!
08.08.2004


Erwin Ebermann






Es wird Zeit, daß Schluß mit primitivem Antiamerikanismus gemacht wird. Ständig wird integren Persönlichkeiten wie Wolfowitz, Bush, Cheney und Rumsfeld das Wort im Mund umgedreht und werden ihnen niedere Absichten angedichtet. Eine Aufzählung aktueller Fälle von amerikabezogener Fremdenfeindlichkeit:

Rauscher schreibt im Standard vom 9.5.2003 von "fast krimineller Fahrlässigkeit" der Amerikaner im Irak, weil sie den Raub der Kulturgüter des Iraks nicht verhindert, sondern nach Zeugenberichten sogar ermuntert haben sollen. Das ist eine gemeine Unterstellung. Diese US-Regierung bemüht sich nach Leibeskräften, diese Welt gerechter zu gestalten und überall ähnliche Verhältnisse zu fördern, eine sogar eher sozialistische und unkapitalistische Einstellung. Ist für Herrn Rauscher undenkbar, daß diese US-Regierung, die sich sehr für Umverteilung engagiert (siehe letzte US-Steuerreform, arm -> reich) einfach versucht, auch das Niveau der alten Kulturdenkmäler des Irak dem Niveau der alten Kulturdenkmäler der USA anzupassen?

Unerträglich ist auch die gespielte Empörung wegen der Aufforderung von Wolfowitz an die Türkei, sich zu entschuldigen, weil sie keine Angriffe auf den Irak von ihrem Territorium aus erlaubte. Seien wir doch ehrlich, diese US-Regierung weiß, was sie tut. Ihre Mitglieder haben es ihr ganzes Leben hindurch bewiesen, sonst wären sie wohl nicht allesamt so reich geworden, auch weil sie die richtigen Geschäftspartner mit untrügerischem Instinkt suchten, wie z.B. Bush die Familie von bin Laden. Wir wissen also, wo allein die richtige Einschätzung der Weltrealität und die Wahrheit zu finden sind, nämlich im Weisen Haus. Die Türkei weigert sich jedoch wie ein kleines unbelehrbares Kind, ihren Irrtum einzugestehen.

In ähnlicher Weise verhalten sich die Nachbarstaaten Iran und Syrien, die von der USA gewarnt wurden, sich in die "inneren Angelegenheiten" des Irak einzumischen. Und wiederum hat die Regierung Bush Recht!! Zu häufig haben wir erlebt, wie durch externe Volksverhetzung die Ureinwohner eines Landes, im Falle des Irak offensichtlich die Amerikaner, von Fremdenhaß, ja sogar Genozid bedroht werden. Es gibt, das sollte man offen aussprechen, lernunfähige Länder und Regierungen und denen muß man, sofern man erwachsen ist und zupacken kann, auch einmal aus erzieherischen Gründen die Meinung sagen. Nicht immer genügt dies und härtere erzieherische Maßnahmen sind nötig. Warum sollte man einem Land, welches sich weigert, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit der US-Regierung vertrauensvoll zu akzeptieren, nicht mit dem globalen Setzen auf die Watchlist drohen, im zehnmaligen Wiederholungsfall auch mit der Todesstrafe für seine Spitzenpolitiker?

Dies auch als Kompensation. Verantwortungsvolle Regierungschefs wie George Bush bringen oft unglaubliche Opfer für ihr idealistisches Wirken für das Gemeinwohl. Mitunter können sie leidenschaftliche Hobbys aus Zeitgründen kaum mehr ausleben. Was hatte George Bush in Texas nicht alles intensiv betrieben, von fruchtvollen Erdölgeschäften bis zum Spiel "10 kleine Negerlein", bei dem in der Texas-Variante die Zahl der Mitspieler durch die extensive Anwendung der Todesstrafe laufend reduziert wird? Was muß das für ein tolles Gefühl sein, wenn man nach einer Exekution spürt, daß diese Welt wieder ein wenig reiner, ein wenig mehr zu einer wahren und frommen Gemeinschaft geworden ist, die ausschließlich aus lauter tollen Kerlen wie einem selbst besteht? Wir werden diese hundertfachen Glücksgefühle von Bush kaum nachvollziehen können, dazu fehlt es uns an Handlungswillen. Ein wenig mag Bush beim Irak-Krieg mit Wehmut an diese schöne alte Spielzeit gedacht haben, deshalb wurden auch Spielkarten mit den Bildern führender Irakis gedruckt.

Unverschämt finde ich auch die ständige Forderung, die USA sollten endlich beweisen, daß es im Irak Massenvernichtungswaffen gäbe. Das ist eine unglaubliche und unverschämte Umdrehung der Beweislast. Wir behaupten, daß die USA die Existenz von Massenvernichtungswaffen nur vorgeschoben hätte, um den Irak-Krieg zu führen. Wir verdächtigen also die USA einer verbrecherischen Handlung. Gilt die Unschuldsvermutung für die USA nicht? Wir und niemand anderer müssen also nachweisen, daß es im Irak keine Massenvernichtungswaffen gibt, um die USA wirklich eines Verbrechens beschuldigen zu können. Dazu kommt, daß Ehrenmänner wie George Bush ja versprochen haben, daß es diese Waffen gäbe und daß sie gefunden werden würden. Warum glauben wir ihm nicht? Hunderte Millionen Amerikaner, die ihm glauben, können nicht irren. Ich bin überzeugt, daß diese amerikanische Regierung mit Hilfe unabhängiger amerikanischer Regierungsbeamter noch genügend Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak finden und präsentieren wird. Ich glaube einfach an das Gute im Menschen.

(Anm. Am 7. August 2003 konnten die USA endlich beweisen, daß Massenvernichtungswaffen im Irak vorhanden waren und sogar eingesetzt wurden. Es handelte sich um Napalmbomben, die vom Regime Saddam Husseins auf geheimen Wegen in ein amerikanisches Militärcamp geschmuggelt wurden und von amerikanischen Piloten versehentlich anstatt humanitärer Ketchup-Dosen über der Bevölkerung abgeworfen wurden.)

Und was soll dieser dumme Hinweis auf das Völkerrecht, daß nämlich der Angriff auf den Irak illegal und ein Verbrechen gewesen wäre? Man wird sich doch noch wehren dürfen. Hat der Abschuß eines US-Hubschraubers durch brutale irakische Bauern während des Irakkriegs 2003 nicht eindrucksvoll bewiesen, wie leicht dieses aggressive Land die ganzen USA in Schutt und Asche legen hätte können? Soll die US-Regierung wirklich warten, bis Millionen fanatischer Moslems in den Staaten ihre illegal eingeschleusten Steinschleudern auspacken, um unfaßbare Gemetzel unter der friedliebenden und wehrlos unbewaffneten lokalen Bevölkerung zu veranstalten? Nein, da sind ganze Männer gefragt, die sich auf einen Zweikampf mit ungewissem Ausgang einlassen, wie dem Interview mit einem amerikanischen Piloten während des Irak-Kriegs zu entnehmen ist: Er verachte die irakischen Feiglinge, die vor dem Bombenregen davonliefen. Er hätte sich mehr Widerstand erwartet.

Gänzlich unfaßbar ist, daß dieser seriösen Regierung unterstellt wird, es ginge ihr im Irak nur ums Öl. Da werden so hanebüchene Beweise angeführt, wie z.B. die losen Beziehungen von Bush und Cheney zu Ölkonzernen. Na und? George Bush ist schließlich auch verheiratet. Da könnte man ihm ja gleichermaßen unterstellen, er würde über die irakischen Frauen herfallen wollen. Genauso ist es Unsinn, ihm zu unterstellen, die islamische Kultur zu hassen, weil in dieser Alkohol verboten sei.

Es zeigt sich immer mehr, daß dieses gottlose Europa den Bach runtergeht. Die Europäer glauben Herrn Bushs gute Absichten einfach nicht. Ständig wollen sie alles bewiesen haben, sie sind viel zu kopflastig. Wäre Jesus in Europa auf die Welt gekommen, hätte die Welt nie etwas vom Christentum erfahren. Glauben müßt Ihr, liebe Europäer, nicht denken! Glaubt an Bush, so wie es viele Amerikaner tun. Hat nicht George Pinnochio Bush unlängst bei einer Rede vor amerikanischem Publikum wörtlich gesagt: "Der liebe Gott und ich, wir werden Euch beschützen. Das verspreche ich Euch!"? Schlichter und bürger- und gleichzeitig gottnäher kann man nicht argumentieren. Es ist daher fast schon Gotteslästerung, wenn übelwollende und moralisch niederträchtige Europäer meinen, daß erst seit George W. Bush das Weiße Haus seinen Namen wirklich verdiene, weil dort auffallend viele nette Menschen in Weißen Kitteln herumlaufen sollen.

Vor 2000 Jahren wurde Jesus gekreuzigt, nun fällt man über Bush her. Ist es reiner Zufall, daß der Anfangslaut beider Namen (Christ und Bush) jeweils unter den ersten drei Buchstaben des Alphabets zu finden ist? Ist es reiner Zufall, daß Bush nie Probleme mit Christ hatte, der im Alphabet auf ihn folgt, aber möglicherweise mit Allah, der ihm vorangeht? Hat es nichts zu bedeuten, daß sich George Bush - so wie Jesus - schon sehr früh mit den tieferen Seiten des spirituellen Nahen Ostens beschäftigte, nämlich mit dem Erdöl, welches viele Meter unter der Erdoberfläche sprudelt? Warum nehmen wir nicht wahr, daß sich beide in absolut erstaunlicher Weise ergänzen? So versprach Jesus den Menschen das Himmelreich; George W. Bush schickt sie wiederum unverzüglich dorthin, wie bei den zahlreichen Exekutionen in Texas. Es wird Zeit, daß wir die Augen für die "wahren" Menschen öffnen.

Da kritisieren fanatische Idioten, daß die ehemalige Firma von Cheney Milliardenaufträge im Irak erhielt. Der weiß einfach, daß sie die beste Arbeit machen und wirklich mit beiden Füßen im Leben stehen, sonst hätten sie nicht den Wahlkampf von Bush im Jahr 2000 mit viel Geld gesponsert. Soll man eine naive und unpatriotische Firma für diese unbedankten, opfervollen und verantwortungsvollen Aufgaben beauftragen? Seien wir doch ehrlich: Würden die Amerikaner Unternehmen anderer Länder am Wiederaufbau beteiligen, dann wären doch die fürchterlichsten kulturellen Auswirkungen auf die schützenswerte irakische Bevölkerung zu befürchten. In wenigen Jahren mit franko-deutscher Beteiligung sähen wir dann Iraker, die genüßlich bei einem Faß Bier Wüstenfroschschenkel verzehren, während einheimische Spezialitätenlokale mit Köstlichkeiten wie Mac Saddam zugrundegehen würden.

Andere Idioten kritisieren, daß die US-Regierung ihr Versprechen nicht halte, die Irakis selbst über ihr Öl verfügen zu lassen und daß eine amerikanische Firma mit der Verwaltung der Ölressourcen beauftragt wurde. Ja, was sollen die USA denn sonst machen? Der Irak ist noch nicht reif für die Demokratie, das erkennt man allein schon daran, daß viele Iraker die Amerikaner nicht mit Jubel begrüßten. Man wird ihnen doch noch helfen dürfen und müssen, auch die amerikanische Demokratie ist nicht von einem Tag auf den anderen errichtet worden. 1492 kamen die Spanier mit den Anfängen westlicher Demokratie nach Amerika, aber erst 1789 wurden die Bill of Rights verfasst. Das sind immerhin 297 Jahre. Die Amerikaner sind viel effizienter als die Spanier, so daß sie der Welt wahrscheinlich schon nach der halben Zeitspanne, also gegen 2150, einen wirklich demokratischen Irak übergeben werden, der dann von jeglichen nichtamerikanischen Massenvernichtungswaffen und dem bekannt umweltschädlichen Öl restlos befreit sein wird. Wie ich die Amerikaner kenne, werden sie keinen Cent für die Entsorgung des gefährlichen Erdöls verlangen, das ist eben gelebter Idealismus.

Am 16.12.2003 wurde Gott sei Dank Saddam Hussein gefaßt. Nun werden die USA den Irak nach den Worten von George W. Bush dabei unterstützen, ein faires Gerichtsverfahren durchzuführen. Da bin ich aber beruhigt. Wer, wenn nicht die Verantwortlichen für Guantánamo, könnte wirklich dafür garantieren, daß Beschuldigte ein faires Verfahren erhalten?

Es ist auch höchst unfair und unreflektiert, zum Zeitvertreib aufgenommene 'Dummen-Jungen-Photos' im Gefängnis Abu Ghurayb als symptomatisch für die moralische Verderbtheit der amerikanischen Truppen und ihrer Regierung hinzustellen. Wir wissen aus der Sozialpsychologie, daß autoritäre Verhaltensmuster über freieren Umgang mit der Sexualität aufgelockert werden können. Viele Experten befürchten, daß die Irakis wie andere Araber noch nicht zu einer Demokratie fähig sein könnten und - alleingelassen - sofort wieder zu Diktatoren zurückkehren würden. Taktische Genies und Vorzeige-Demokraten wie Wolfowitz oder Rumsfeld haben nun offensichtlich in Abu Ghurayb versucht, mit einer sexuellen Revolution im Stile der 68-Generation psychische Verhärtungen und Blockaden irakischer Häftlinge zu durchbrechen, nachdem sanfte Gespräche zugunsten demokratischer Ideen bei diesen nichts fruchteten.

Es wird Zeit, dieser amerikanischen Regierung Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Man kann George Bush nicht gleichzeitig einen chronischen Lügner nennen und ihm dann die Anerkennung für seinen Mut zur lückenlosen Ehrlichkeit verweigern, wenn er am 4.7.2004 von den Terroristen sagt: "Sie hören nie damit auf, sich neue Wege zu überlegen, wie sie unserem Land und unserem Volk schaden können, und wir auch nicht." Dieser Mann ist ehrlich, das macht ihn so beeindruckend und deswegen werden auch von großen Regisseuren wie Michael Moore Filme über ihn gedreht. Wegen dieser unverblümten Zurschaustellung seines wahren Ichs als einfachen Mann aus dem Volk liebt ihn auch das amerikanische Publikum, allen voran Künstler wie zum Beispiel Humoristen oder Karikaturisten.

Amerika ist auch heute noch das Land der Hoffnung, das Land der unbeschränkten Möglichkeiten. Nicht nur Tellerwäscher können dort zum Millionär werden, auch Menschen mit den moralischen und geistigen Fähigkeiten von George W. Bush können in diesem Land zum Präsidenten werden. Fallen wir "Intellektuelle" nur deshalb über ihn her, weil wir selbst mit dem gemeinen Volk nichts anzufangen wissen, während er sich intellektuell wie sprachlich in seiner absoluten Mitte befindet? Als eine Art geistiger und kultureller Median (statistischer Begriff)? Wir sollten auch uns selbst gegenüber kritischer sein. Vielleicht sind wir ganz einfach arrogant und elitär.

Zur Hölle also mit dem Antiamerikanismus.





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