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Schweres Unwetter in China
13.08.2004








Während die Medien über den im US-Bundesstaat Florida erwarteten Wirbelsturm "Charley" bereits ausgiebig berichten, ist der Taifun "Rananim", der am späten Donnerstag des Osten Chinas traf, bisher praktisch nicht beachtet worden.

Wie AFP am Freitag berichtete, sind offiziellen Angaben zufolge bisher 115 Tote und 1.800 Verletzte, 185 von ihnen schwerverletzt, registriert worden. Dutzende Menschen werden noch vermißt, die Behörden gehen davon aus, daß die Opferzahlen weiter steigen. 42.400 Häuser werden als zerstört gemeldet und 88.000 als beschädigt.

Wären nicht über eine halbe Million Menschen vor dem Eintreffen des Taifuns evakuiert worden, würde die Zahl der Opfer sicherlich noch weitaus höher liegen.

Der Taifun traf bei der Stadt Wenling in der Provinz Zhejiang , 135 Kilometer südlich von Shanghai, auf Land. Von dort aus zog er weiter ins Landesinnere.

"Der Taifun hat die Stadt schwer getroffen", sagte eine Beamtin der Zivilverwaltung der Stadt gegenüber AFP. "Überall gibt es entwurzelte Bäume. Manche Bäume sind in der Mitte abgebrochen. Praktisch alle Verkehrsschilder wurden umgeweht und liegen auf den Straßen", so Wang. "Es gibt Überflutungen und die meisten Straßen sind gesperrt. Fensterscheiben sind zerbrochen und Wände eingestürzt, Häuser wurden zerstört."

Die Windgeschwindigkeit erreichte dabei 160 Stundenkilometer, was einer Windstärke von 14 auf der erweiterten Beaufort-Skala entspricht.





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