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Der Totalmord kommt nach Hause
28.08.2004








Die "vorsitzende Richterin" Niloufer Bhagwat J. eines japanischen "Bürgertribunals" hat in ihrer "Urteilsverkündung" im März dieses Jahres des Begriff "Totalmord" für die Verseuchung der Umwelt durch den Einsatz von abgereichertem Uran (depleted uranium, DU) in Waffen geschaffen.

Diese Formulierung - als absolute Steigerung des Begriffs "Völkermord" - schien ihr angesichts der großflächigen Verseuchung des Bodens, der Luft und des Wassers mit radioaktiven Teilchen, die zu einem stillen, schleichenden Tod der Menschen, Tiere und Pflanzen führt, angemessen.

Ein AmericanFreePress-Bericht belegt nun, daß hiervon auch die US-Soldaten, die sich nur zeitweilig im Irak - wo allein in der Phase der Eroberung des Landes im März und April des vergangenen Jahres zwischen 1.100 und 2.200 Tonnen Uranmunition eingesetzt worden sind - aufhielten, betroffen sind.

Der Wissenschaftler Dr. András Korényi-Both berichtete gegenüber AmericanFreePress, daß von den 20 Männern der Einheit seines Sohnes, der kürzlich aus dem Irak zurückgekehrt ist und an der Eroberung des Landes beteiligt war, bereits 8 "bösartige Wucherungen" entwickelt haben.

Korényi-Both ist kein Experte für DU, hat aber intensive Forschungen über die Ursachen des "Golfkriegs-Syndroms" angestellt. Seiner Aussage nach leiden 27 bis 28 Prozent - über 200.000 - der US-Soldaten, die im "1. Golfkrieg" eingesetzt worden waren, heute unter chronischen Erkrankungen.

Seinen Forschungen zufolge haben sich Kampfstoffe, aber eben auch das beim Auftreffen der DU-Munition in feinste Teile auflösende DU an Sandpartikel angelagert, die so in die Körper der Soldaten gelangten.

1991 war er selbst im Irak mit dem US-Militär anwesend und atmete wie viele andere große Mengen Staub ein. Dieser Staub "hat unsere Immunsysteme zerstört", sagte er.

Da bei der Eroberung des Iraks im Jahr 2003 auch nach Aussage des US-Militärs keinerlei chemische oder biologische Kampfstoffe freigesetzt worden sind und es auch nicht zu den brennenden Ölquellen wie 1991 gekommen ist, bleibt als Ursache - neben der Möglichkeit, daß Erkrankungen durch die zahlreichen Impfungen ausgelöst wurden - nur das DU übrig.

Die sehr hohe Anzahl von Erkrankungen - 40 Prozent - gibt sicherlich, auch wenn 20 Personen kaum eine wirklich aussagekräftige statistische Grundlage für alle Soldaten darstellen, einen Ausblick auf die Zukunft der Bevölkerung des Iraks.

In einem am 3. April dieses Jahres veröffentlichten Artikel berichtete die New York Daily News, daß bei Untersuchungen von 9 US-Militärpolizisten, die im Irak eingesetzt worden waren, im Urin von 4 Männern DU gefunden wurde.

"Das ist ein erstaunliches Ergebnis, insbesondere, da diese Soldaten Militärpolizisten waren und nicht bei Kampfeinsätzen eingesetzt waren", sagte Dr. Asaf Duracovic, der die Untersuchungen durchgeführt hat.

Amy West ist mit einem Golfkriegsveteranen verheiratet. Vor dem "1. Golfkrieg" hatten sie ein vollkommen gesundes Kind bekommen. Nach seiner Rückkehr entschieden sie sich, ein weiteres Kind zu bekommen. Dieses Kind wurde mit einer seltenen Lungenkrankheit geboren. Daraufhin stellte sie private Nachforschungen in ihrer Umgebung an. Bei 251 Familien mit Golfkriegsveteranen, die nach dem Krieg Kinder bekommen hatten, waren diese in 67 Prozent der Fälle behindert zur Welt gekommen.

Im Jahr 1999 wurde DU im Sperma von Golfkriegsveteranen festgestellt. Somit werden auch deren Sexualpartner mit DU in Kontakt gebracht.

Gegenüber der Gefahr, der insbesondere die irakische Bevölkerung ausgesetzt ist, ist all dies aber sicherlich geradezu harmlos.





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