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Britisches Kanonenfutter
01.09.2004








Nachdem das US-Militär bereits auf Mitglieder der "Individual Ready Reserve" (IRR) zurückgreift, geht nun einem Bericht des britischen ThisIsBradford vom Dienstag zufolge auch das britische Militär diesen Weg.

Die IRR bildet sich größtenteils aus Soldaten, deren Dienstzeit noch nicht vollständig abgeleistet worden ist, die aber nicht an Übungen oder anderen Ausbildungen teilnehmen und auch keine Bezahlung erhalten.

Dem Bericht nach sind insgesamt über 120 Mitglieder des "East and West Riding Regiments" (EWRR), einer Einheit der "Territorial Army" (TA) mobilisiert worden, die sich für einen sechsmonatigen Einsatz im Irak freiwillig gemeldet haben.

Jeder Bürger im Alter von 17 bis 32 Jahren kann sich für das EWRR melden. Danach werden den Freiwilligen an sieben Wochenenden "grundlegende militärische Fähigkeiten" beigebracht. Anschließend erfolgt noch eine zweiwöchige Ausbildung bei einer regulären Einheit der britischen Armee.

Danach ist nur noch die Teilnahme an 12 Wochenendübungen, einer Nachtübung und einer zweiwöchigen Übung pro Jahr notwendig. Nur während der Teilnahme an solchen Übungen erhalten die Mitglieder Bezahlung.

Da das EWRR nur eine Einheit der TA ist, ist davon auszugehen, daß die Gesamtzahl dieser "Wochenendsoldaten", die nach einem acht Wochen dauernden "intensiven Training" in den Irak gesandt werden, noch weitaus größer als 120 Personen ist.

Hauptmann Barry Hey, Verwaltungsassistent der Kompanie Ypres, sagte, daß die "Soldaten" Patrouillen ausführen, Sicherungsaufgaben durchführen und auf "Vorfälle reagieren" sollen. Sie werden also direkt "an die Front" geschickt werden.

Offenbar mangelt es mittlerweile auch Großbritannien an "Vollzeitsoldaten", um sie in den Irakeinsatz schicken zu können.





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