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Warum ich George W. Bush wählen würde
18.09.2004


Erwin Ebermann






In einer Zeit, in welcher jeder dahergelaufene Linke Schmutzkübel über George W. Bush verschüttet, ist es angebracht, daß aufrechte Bürger wie ich ihre Bewunderung für dieses Vorbild an Charakter, Mut, Weisheit und göttlicher Inspiration ausdrücken. Ich möchte einige der unreflektierten Vorurteile gegenüber George W. Bush bloßstellen, besonders aber einige Punkte hervorheben, die diesen Politiker außergewöhnlich machen.

ACHTUNG VOR MENSCHLICHEM LEBEN GEPAART MIT HELDENMUT
Eines der schlimmsten Vorurteile ist, daß George W. Bush und Richard Cheney keine Achtung vor menschlichem Leben hätten, daß ihnen Leben somit nicht heilig ist. Das ist Blödsinn! Sowohl Cheney (der sich dem Militärdienst in Vietnam 5 Mal erfolgreich entzog) wie auch George W. Bush (der seinen Dienst statt in Vietnam bei der Nationalgarde antrat), bewiesen damit zur Genüge, wie wertvoll ihnen (ihr eigenes) menschliches Leben ist und daß sie nicht blindlings menschliches Leben aufs Spiel setzen.
Aber gerade der Dienst von George W. Bush bei der Nationalgarde (statt in Vietnam) zeigt, daß wahre Helden an jedem Ort ihr Leben für das Vaterland riskieren. Wir wissen, daß für George W. Bush bereits einfache Gegenstände wie Brezeln und Mountainbikes mit Lebensgefahr verbunden sind. Bei der Nationalgarde kamen viele tödliche Gefahren wie das Hantieren mit geladenen Gewehren hinzu. George W. Bush hätte diesen für ihn höchst riskanten Dienst wahrscheinlich mit Hinweis auf seine spezifische Gefährdung vermeiden können. Dennoch ließ er sich dorthin versetzen, während das Weichei Kerry gemütliche Tage in Vietnam verbrachte. Da sich George W. Bush bei diesem schweren Dienst zweifellos häufig schwerste Verletzungen zufügte und dennoch nie Auszeichnungen wie den Purple Heart erhielt, zeigt, wie wenig die damalige amerikanische Bevölkerung wahres Heldentum zu würdigen wußte. Heute sind die Amerikaner viel reifer und wählen ihn gerade deshalb, weil er wie kein anderer für selbst geschaffene Gefahren geeignet ist.

MITGEFÜHL
Besonders beeindruckend an George W. Bush ist sein Mitgefühl mit den Menschen. Deshalb wird er von den Republikanern auch bei dieser Wahl wieder als compassionate conservative - "mitfühlender Konservativer" - vermarktet.

Das große Problem von Mitfühlenden wie dem compassionate conservative George W. Bush liegt oft im Mangel an Opfern, mit denen sie mitfühlen können. Als Bush sein Amt antrat, ging es den USA und seinen Menschen ja nicht so schlecht. Was sollen die großen Mitfühler, diese armen Teufel, dann machen? Ihren Idealismus etwa nicht ausleben? Eine Alternative liegt darin, Opfer zu schaffen. Als geborener Macher konnte Bush dies innerhalb kurzer Zeit erreichen. In seiner Amtszeit verloren 1,2 Millionen Menschen ihren Job, mehr als 1.000 US-Soldaten ihr Leben, das durchschnittliche jährliche Familieneinkommen sank um 1.500 US-Dollar und Sozial-Wohnanlagen auf Abu Ghurayb und Guantánamo Bay wurden eröffnet oder restauriert. Die letzte Steuerreform war der Umverteilung von arm zu reich gewidmet. Auch langfristig ergeben sich enorme Mitleidschancen durch die Folgen der Nichtreaktion dieser US-Regierung auf die Klimaerwärmung. So bestehen gute Chancen, daß in einigen Jahrzehnten in Ländern wie Bangla Desh viele Millionen Menschen auf Grund von Flutkatastrophen durch die Erhöhung des Meeresspiegels sterben werden. Millionen Menschen in bereits jetzt von Dürre bedrohten tropischen Gebieten wie im Sahel Afrikas werden wahrscheinlich verhungern. Wir sehen: als Produkt von ein wenig Planung und viel Willenskraft wird Bush sein Mitgefühl in den nächsten Jahrzehnten voll ausleben können. Die Bürger der Vereinigen Staaten danken es ihm zu Recht mit ihrer Treue. Die wissen eben noch, was Mitgefühl ist.

Die Darstellung von George W. Bush als mitfühlendem Konservativen gibt uns auch Aufschluß über sein persönliches Schicksal. Wir wissen, daß George W. Bush früher viel getrunken hat. Wir wissen auch, daß starker Alkoholkonsum das Gehirn angreift. Durch die ehrliche Vermarktung von George W. Bush als mitfühlendem Konservativen wissen wir auch, welche Gehirnhälfte intakt ist (die rechte mit dem Gefühlszentrum) und wo durch Alkoholexzesse die Gehirnschäden aufgetreten sind, nämlich in der linken, die für komplizierte Denkprozesse und komplexe Sprachgebilde verantwortlich ist. Ich brauche wohl keinem Linksprogressiven daran erinnern, daß man sensibel mit behinderten Menschen umgehen sollte.
George W. Bush: "Nun, ich glaube, wenn man sagt, man würde etwas tun und es dann nicht tut, das ist Vertrauenswürdigkeit."


DIE GOTTESFÜRCHTIGKEIT UND -NÄHE
Ein weiterer wichtiger Grund, George W. Bush zu wählen, liegt darin, daß er uns Menschen wieder näher zu Gott bringt. Es ist ja inzwischen hinlänglich bekannt, daß Gott zu einem der wichtigsten Berater von Bush aufgestiegen ist. Bush ist längst nicht so stur, wie von vielen angenommen, und hört auch auf externen Rat. Also griff er nach eigenen Worten den Irak an, weil ihm Gott dies aufgetragen hatte. Die beiden scheinen sich blind zu verstehen, deshalb kann Bush auch stolz vor dem amerikanischen Publikum sagen: "Der liebe Gott und ich werden Euch beschützen. Das verspreche ich Euch." Gott steht also bedingungslos hinter Bush und ist wahrscheinlich Republikaner.

Wenn wir nun endlich akzeptieren, daß George W. Bush Gott besonders nahe steht und ständig mit ihm plaudert, dann sollte dies auch unser Bild vom Christentum revolutionieren. Gott kann nicht mehr ohne Bush und Bush nicht mehr ohne Gott. Die Dreifaltigkeit Gottes ist zu Ende, das Kuratorium wurde erweitert und wir sind mit George W. Bush bei einer heiligen Vierfaltigkeit angekommen. Wir dürfen die Begriffe jedoch nicht durcheinanderbringen. Von der Erhöhung der Faltigkeit sind die Bush-Wähler, das Fußvolk Gottes, nicht betroffen. Sie bleiben die Einfältigen.

Wir Europäer glauben uns aufgeklärt und der Vernunft zugetan. Da wird jemand vor 2000 Jahren geboren, von dem manche Wissenschaftler sagen, daß es ihn vielleicht niemals gegeben hat, und wir glauben dennoch an ihn. Nun kommt eine neue Verheißung aus Amerika, wir sehen den Menschen (Propheten), er verspricht uns eine strahlende Zukunft (unter anderem durch extremen Ausbau des Atomwaffenprogramms) und wir zweifeln an der göttlichen Eingebung. Das ist extrem irrational und unseriös.

Dabei bleibt nur eine Schlußfolgerung, wenn wir offen an die Sache herangehen: George W. Bush gehört zum göttlichen Team, er ist Teil des Göttlichen, er ist vielleicht sogar selbst Gott. Nun, ich gebe zu, daß ich mir Gott auch ein wenig anders vorgestellt hatte. Das gilt auch für Engel wie Ashcroft, Rumsfeld oder Cheney. Aber allzu viel stimmt mit dem Gott der Bibel überein, zum Beispiel die Unfehlbarkeit oder die Formel "Auge um Auge, Zahn um Zahn" des Alten Testaments.
Daß George W. Bush zumindest ein Prophet ist, ist daher genauso möglich, wie daß Jesus der Sohn Gottes ist. Wenn wir Bushs Handlungen in diesem Lichte betrachten, wird vieles viel besser verständlich. Es ist die Aufgabe eines Propheten, die Menschen näher zu Gott zu bringen.
Die Bibel hat in vielem Recht und so steht vor dem herrlichen ewigen Hosianna-Singen noch das Fegefeuer mit deutlich erhöhten Temperaturen. Warum nehmen wir so naiv an, daß das Fegefeuer erst im Jenseits stattfinden wird? Ich glaube aufgrund von Insiderinformationen zu wissen, daß George W. Bush von Gott beauftragt wurde, bereits im Diesseits unsere heiße Reinigung vorzubereiten. Warum sollte sich Bush sonst gegen das Kyoto-Abkommen aussprechen, das einer Klima-Erwärmung entgegenwirken soll? Er ist doch kein Trottel!!! Sehen wir die Flasche doch halbvoll und nicht halbleer. Bush beschert uns nur bei oberflächlicher Betrachtung eine Klimaerwärmung, in Wahrheit jedoch die Vorspeise zum Paradies, nämlich das Fegefeuer.

MIT GEORGE INS PARADIES
Gott und George W. Bush haben eine ganz klare Aufgabenteilung. Gott stellt das Paradies bereit und George W. Bush soll die Menschen so schnell wie möglich dorthin bringen. Nun ist George W. Bush ja keineswegs autoritär, sondern arbeitet mit subtilen Mitteln und ohne Zwang. Und hier landen wir beim nächsten großen Projekt Bushs, dem Paradies-Tourismus. Teil des göttlichen Projekts sind die 152 Hinrichtungen, die George W. Bush vornehmen ließ und bei denen er niemals eine Begnadigung aussprach. Man muß sich einmal vorstellen, was die europäischen Linken als Alternative zur Todesstrafe vorschlagen: ewige Verwahrung im Gefängnis, wo Geist und Seele gefangen sind und langsam grausam zugrunde gehen. George W. Bush befreite in seinem tiefen Mitgefühl diese armen Existenzen von den Bürden ihres Körpers und sandte sie direkt zu Gott ins Paradies. Ausnahmslos, nicht eine einzige Seele vergaß er.
(Im Januar 2000 erließ George Ryan, der Gouverneur des US-Bundesstaates Illinois, ein Moratorium für die Durchführung der Todesstrafe in Illinois. Bei der Überprüfung von seit 1977 gefällten Todesurteilen stellte er fest, daß 13 Insassen von Todeszellen in dem Bundesstaat von den Mordvorwürfen freigesprochen worden waren, während bei 12 die Todesstrafe vollzogen wurde. Bei einigen der 13 war die Todesstrafe aufgehoben worden, nachdem sie durch DNS-Analysen entlastet worden waren, in anderen Fällen brachen die Fälle zusammen, nachdem Berufungsgerichte neue Verfahren eröffnet hatten. "Es gibt einen Fehler im System, ohne Frage, und der muß erforscht werden", sagte Ryan. Ironischerweise hatte der republikanische Gouverneur sich während des Wahlkampfs für die Todesstrafe ausgesprochen. Schließlich wandelte Gouverneur Ryan im Januar 2003 alle Todesstrafen in lebenslängliche oder kürzere Freiheitsstrafen um.)

Bush wußte natürlich, daß - wie in obigem Beispiel - bis zu 50% der in Texas zum Tode Verurteilten unschuldig sein können. Er ist ja schließlich kein Trottel!!! Soll man jedoch einem Menschen, bloß weil er nichts getan hat, das Paradies verweigern? Keineswegs! Da darf man nicht lange zaudern, grübeln und sich mit blödsinnigen Schuldfragen quälen (wie es Kerry getan hätte). Da muß man handeln, wenn man ein Mann ist. Und so sandte Bush alle, auch die nicht zum Paradiestourismus Berechtigten, zu Gott. Das nenne ich Großherzigkeit.

Wie sehr Bush mit diesen Hingerichteten, besser: nun endlich zu Jüngern Gottes Gewordenen, auch nach deren Tode mitfühlt, zeigt sich auch in seinem Humor. 1999 ließ er Carla Faye Tucker hinrichten. Er hatte ihr den Wunsch abgeschlagen, ihr noch vor ihrer Hinrichtung eine Audienz zu gewähren. Als er in einer Fernsehshow vom Journalisten Tucker Carlson gefragt wurde, was die Hingerichtete beim Gespräch wohl gesagt hätte, setzte George W. Bush ein weinerliches Gesicht auf und sagte mit hoher Stimme: "Bitte töten Sie mich nicht! Bitte töten Sie mich nicht!". Dann schmunzelte er und bewies, daß Humor auch die Grenzen von Leben und Tod überwinden kann.

Nun sind ja Hinrichtungen für Massen-Paradiestourismus, wie ihn Bush anstrebt, viel zu langsam. Das ist Steinzeit-Tourismus und nur für kleine Reisegruppen möglich. Daher fördert Bush den Massen-Paradiestourismus durch eine Reihe struktureller Maßnahmen: durch die Freigabe von Sturmgewehren und anderen halb-automatischen Feuerwaffen für alle amerikanischen Bürger, durch das Eintreten der Vereinten Staaten als einziges westliches Land für die Weiterproduktion von Landminen, durch die Neuentwicklung von Atomwaffen, durch die Nichtreaktion auf die Klimaerwärmung, durch "Vorbeuge-Kriege", durch die Senkung ökologischer Standards und so weiter. Da macht Bush keine Kompromisse, er hat ja eine göttliche Mission.

EIN NEUER BUDDHA?
Der religiös Gebildete wird dabei eine logische Kette bemerken, die Bush sogar in die Nähe von Buddha rückt. Wir wissen, daß Buddha die irdische Existenz als Leid auffaßte. George W. Bush unternimmt mit den oben beschriebenen Maßnahmen als mitfühlender Konservativer alles, um die Menschen vom Leid zu befreien. Das Leid vieler Menschen auf der Erde wird dank des Wirkens von George W. Bush vielleicht bald vorbei sein. Bush möchte irdisches Leiden nicht künstlich verlängern. Nach neuesten Prophezeiungen einer Endzeit-Bewegung soll der letzte Tag der Menschheit, das Ende der Zeiten, anbrechen, wenn George W. Bush das Wort "Nirwana" erstmals richtig schreiben kann. Dann bleibt zum Glück ja noch Zeit für den nächsten Sommerurlaub...

DER SELBSTLOSE KAPITÄN
Wie sehr er andere Menschen liebt und viel mehr als sich selbst, zeigt sich beim mitfühlenden Konservativen auch dadurch, daß er sie zuerst zu Gott schickt. Er steigt als letzter ins rettende Boot, wie es einem guten Kapitän entspricht. So ließ er vornehm anderen den Vortritt, die über den Vietnam-Krieg schnell zu Gott gelangen wollten und meldete sich zur Nationalgarde.

DER FRIEDENSSTIFTER
Ich bin auch für Bush, weil er im Gegensatz zur Annahme von arroganten Linken den Weltfrieden retten und nicht gefährden wird. George W. Bush hat mit seinen ständigen göttlichen Eingaben soviel mit anderen Propheten wie Osama Bin Laden gemeinsam, daß sie wohl eines Tages ihre Wesensähnlichkeit entdecken werden. Sie werden dann zweifellos tiefe Sympathie füreinander entwickeln und in ewiger Harmonie und Freundschaft glücklich in einem Haus auf St. Helena zusammen leben, welches ihnen die internationale Gemeinschaft gerne bereitstellen wird. Und das soll nicht gut für den Weltfrieden sein?

DAS SYMBOL WAHRER POLITISCHER DEMOKRATIE
Ich wähle Bush auch, weil er die erste wirkliche politische Demokratisierung verkörpert. Die Wahl George W. Bushs gibt allen Menschen Hoffnung. Nicht länger sind es ausschließlich die Superintelligenten, die Super-Macher, die Präsidenten der größten Macht der Erde werden können, sondern wirklich der freundliche Mann von nebenan, der nie zuvor durch besondere Intelligenz, Charakter oder Leistungen aufgefallen war. Nach George W. Bush ist alles für alle möglich. Endlich ist Schluß mit der Diktatur der Superweisen und Supergebildeten. Ab jetzt darf man in der Sonderschule unbelacht als Berufswunsch sagen: "Ich werde US-Präsident".

DER FAMILIÄRE GEFÜHLE UND LIEBE AUSLÖST
Dies waren rationale Elemente, die für die Wahl von George W. Bush sprachen. Dazu kommen die irrationalen. Bush erinnert mich einfach laufend an Menschen, die ich aufrichtig liebe. An meine fünfjährige Tochter Lena etwa, wenn Bush wortgewandt mit kreativer Auslegung grammatischer Regeln spricht. Zuerst meine Tochter Lena (mit 4 Jahren):


"Die Nina ist ur-nicht lieb."


Und nun George W. Bush:
"Sie haben mich mißunterschätzt."
Zu einer armen Frau: "Ich weiß, wie schwer es ist, Essen auf ihre Familie zu bringen."

Auch bezüglich seiner großen Fähigkeit, komplexe Dinge zu vereinfachen, hat er vieles mit meiner Tochter Lena gemeinsam. Auch meine Tochter irrt sich nie, hat sich nie geirrt und würde nie etwas anders machen. Auch sie zaudert nie bei Entscheidungen.
Bush wie Rumsfeld erinnern mich auch stark an meinen 14-jährigen Sohn Angelo, der mitten in der Pubertät steht. Das ist die Phase, in welcher diese "Halbstarken" stets Stärke beweisen wollen und Vorbilder wie Superman und dergleichen haben. In dieser heroischen Phase fordert man mitunter auch mehrere heraus: "Glaubt Ihr, ich habe Angst vor euch? Kommt nur her und hüpft mir auf die Brust, ich brauche etwas zum Einschmieren!". Nun, dies war mein Sohn Angelo. "Wir können es auch mit zweien gleichzeitig aufnehmen!". Dies waren wörtlich Bush und Rumsfeld, als Nordkorea im Jahr 2001 die USA provozierte, während diese gerade den Irak angreifen wollten.
Man wird verstehen, daß mir daher verschiedentlich bei Bush, Cheney und Rumsfeld liebevolle Assoziationen und Gefühle hochkommen. Und es erfüllt mich mit Stolz, daß meine Kinder mit erst 5 und 14 Jahren bereits so vieles mitbringen, was diesen US-Präsidenten auszeichnet (Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich mich darüber freuen würde, wenn sie auch in 40 Jahren noch so wären). Bei Angelo zweifle ich mitunter schon, ob er zum US-Präsidenten geeignet wäre, weil er mitunter schon grübelt, ob er etwas falsch gemacht hat.

DER RELIGIÖSE VERZÜCKUNG AUFLÖST
Es gibt zum Glück viele klarsichtige Menschen, die voll bei Verstand sind und sich daher für George W. Bush entscheiden. Die religiöse Verzückung beim Konvent der Republikaner in New York erinnert mich in ihrer Intellektualität, ihrer reifen Freude und ihrem Realitätsbezug an Vorbilder wie die Sekten von Moon, der Davidianer, der Sonnentempler und von Guru Maharaji. Ich erinnere mich noch gut an meine naiven Fragen an Mitglieder der letztgenannten Sekte: "Warum braucht Guru Maharaji 17 Rolls-Royce, wenn man sich im indischen Yoga zuallererst von materiellen Abhängigkeiten befreien soll? Antwort: "Das können wir nicht beurteilen. Wir sind auf einer viel niedrigeren Erleuchtungsstufe als Guru Maharaji." Und damit sind wir geistig wieder beim Republikaner-Konvent, wo George W. Bush und alle Redner bewiesen, daß diese Welt sicherer geworden ist. Damit sind wir wieder beim amerikanischen Wähler, der findet, daß der einzige, der viele Probleme lösen kann, der gleiche ist, der sie erst geschaffen hat. Und damit sind wir auch gleich beim Zen-Buddhismus.... Wir sehen: George W. Bush verbindet uns mit jeder nur denkbaren Religion und Geistesrichtung. Nur wahrlich Gläubige können das meinen, was beim Republikaner-Konvent gesagt wurde. Nur wahrlich Gläubige können verstehen, daß jemand mehr als alle andere geeignet sein soll, Probleme zu lösen, wenn er bis zum Präsidentenamt ausschließlich durch Mißerfolge in allen Lebenslagen aufgefallen ist. Wir sehen auch hier, daß eine neue Religion im Entstehen ist. Religion ist einfach mehr als Logik, mehr als irdische Realität. Wir stehen im Zeitalter des Bushismus, nicht zu verwechseln mit dem Bull-Shitismus. Aber vielleicht täuschen wir uns und es ist nur eine Neuauflage der Pravda: "Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit".

DAHER DER LOGISCHE SCHLUSS. BUSH
Dies waren offene Worte. Es muß uns einfach klar sein: Wenn wir als Menschheit so schnell wie möglich zu Gott wollen, wenn wir Frieden wollen, wenn wir alle Präsident werden wollen, wenn wir uns alle überdurchschnittlich intelligent fühlen wollen, dann müssen wir und besonders die Amerikaner unter uns George W. Bush wählen. Es gibt keine Alternative zu ihm.


Anmerkung von Freace: Eine nachträgliche Änderung dieses Textes erfolgte auf ausdrücklichen "Wunsch" von Christian B. Schäffler, dem "Leiter der Abteilung Kommunikation und zwischenkirchliche Beziehungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der deutschen Schweiz", auch wenn er diesen nicht gegenüber Freace.de zum Ausdruck gebracht hat und damit sowohl mangelndes Verständnis von Presserecht als Ironie gezeigt hat.




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