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Wenn China Europa angegriffen hätte
26.09.2004








Zwar ist überall auf der Welt gegen den Angriffskrieg der USA gegen den Irak demonstriert worden, letztlich ist der Irak aber doch vor allem ein weit entferntes Land. Wie würde Europa also aussehen, wäre es an Stelle des Iraks?

Anfang März 2003 war bereits klar, daß es zum Krieg kommen würde. China hatte zusammen mit seinem engsten Verbündeten Kuba über zwei Millionen Soldaten in Polen zusammengezogen, die nur auf den Befehl zum Angriff warteten.

Angeblich unterstützte Europa Terroristen, wahrscheinlich sogar, indem es ihnen Zugang zu den in großen Mengen vorhandenen Massenvernichtungswaffen gewährte. Waffeninspektoren konnten zwar keine Beweise für ihre Existenz finden, China sprach aber immer wieder von "sicheren Geheimdienstinformationen". Zwar gelang es nicht, einen Auftrag des UN-Sicherheitsrats für den Angriff zu erlangen, um die Welt zu retten und die Menschen in Europa von der Brüsseler Willkürherrschaft zu befreien, blieb China aber schließlich keine andere Wahl, als auf eigene Faust zu handeln.

Ursprünglich sollte der Angriff in einer Zangenbewegung zusätzlich aus Norwegen erfolgen, dies scheiterte aber schließlich an der Weigerung Norwegens, die chinesischen Truppen hierfür ins Land zu lassen.

Zahlreiche Länder kritisierten den Angriff, verhinderten aber weder den Überflug chinesischer Bomber und Transporter noch die Beteiligung chinesischer Basen in ihren Ländern, da sie befürchteten, daß hierdurch noch stärkere Spannungen mit China als ohnehin schon durch die Verweigerung einer aktiven Kriegsbeteiligung auftreten würden.

Mitte April war Europa vollständig erobert und selbst China war erstaunt, wie einfach dies gewesen war - auch wenn offiziell die eigene Überlegenheit und die Tapferkeit der "glorreichen Samurai-Krieger" gelobt wurde.

Von Beginn der Besatzung an wurden die chinesischen Soldaten immer wieder von Widerstandskämpfern angegriffen. Anfangs geschah dies vorrangig im "protestantischen Dreieck" zwischen den Städten Kopenhagen, Hamburg und Berlin. Nach Chinas Darstellung handelte es sich hierbei aber nur um einige "unverbesserliche Anhänger des alten Regimes", die nun fürchteten, ihre Macht für immer verloren zu haben. Obwohl die Mehrheit der Europäer Anhänger der katholischen Glaubensrichtung des Christentums sind, wurde Europa doch von der Minderheit der Protestanten beherrscht. Ganz offensichtlich befürchtete diese Minderheit nun, ihre bisherigen Privilegien zu verlieren, so die chinesische Regierung.

Obwohl immer mehr Mitglieder der früheren Regierung gefangengenommen wurden, nahm der Widerstand beständig an Härte zu. Auch gelang es trotz der systematischen Anwendung von Folter in den Gefangenenlagern, Hinweise auf die angeblich so zahlreich vorhandenen Massenvernichtungswaffen zu erhalten, geschweige denn tatsächlich solche zu finden. Zwar erklärte die chinesische Führung wiederholt, nun sei der endgültige Beweis gefunden worden, was auch weltweit von den Medien verbreitet wurde, letztlich stellte sich dies aber jedes Mal als Irrtum heraus - was allerdings anscheinend nicht so interessant war.

Bis Ende September 2004 sind in Europa vorsichtigsten Schätzungen einer privaten Initiative - das chinesische Militär zählt nach eigener Aussage keine zivilen Opfer - mindestens 200.000 Zivilisten getötet worden. Da das chinesische Militär offenbar auch keinerlei Interesse an den getöteten gegnerischen Soldaten hatte, kann ihre Zahl nur sehr grob geschätzt werden. Diese Zahl wird mit 900.000 - zum großen Teil durch massive Bombardements von Stellungen und Kasernen - angegeben. Dem stehen offiziellen Angaben des chinesischen Militärs bisher 15.000 getötete chinesische Soldaten gegenüber. Es ist allerdings äußerst wahrscheinlich, daß diese Zahl aus Propagandagründen stark geschönt ist.

Selbst jetzt, eineinhalb Jahre nach Beginn der Invasion, ist die Stromversorgung immer noch derart mangelhaft, daß an vielen Tagen nur 12 Stunden Elektrizität zur Verfügung steht.

Direkt im Anschluß an die Eroberung folgte eine Plünderungswelle unter den Augen der chinesischen Soldaten, ohne daß diese dagegen einschritten. Museen, Krankenhäuser, Behörden und Ministerien wurden vollständig ausgeplündert. Das Deutsche Museum in München ebenso wie der Louvre in Paris.

Mindestens 500.000 Menschen sind von den Besatzer gefangengenommen und in Lager gesteckt worden. Allein in dem berüchtigten Paris Gefängnis Santé, das wegen der dort von chinesischen Soldaten photographisch festgehaltenen Folterungen weltweit bekannt wurde, werden offiziellen Angaben zufolge 120.000 Menschen gefangengehalten. Da das Gefängnis hoffnungslos überfüllt ist, ist ein großer Teil von ihnen in Zelten im Innenhof untergebracht.

Obwohl selbst amnesty international kaum einen Zweifel daran läßt, daß die Gefangenen systematisch und auf Befehl gefoltert werden und sogar das chinesische Militär über 1.000 Fälle von Folter offiziell untersucht bleibt China bei seiner Darstellung, daß es sich dabei um "Einzelfälle" handele, die von wenigen Soldaten verübt worden seien.

Während die Kontrolle des Landes offiziell an eine "Übergangsregierung" übergeben worden ist - deren Mitglieder allerdings von China ausgewählt wurden und die unter chinesischer Kontrolle steht - breiten sich die Kämpfe zwischen Widerstand und Besatzern immer weiter aus.

Im April kam es zu schwersten Kämpfen in Hamburg, nachdem mehrere chinesische Söldner in der Stadt getötet und ihre Leichen an einer Brücke der Stadt aufgehängt wurden, was zu einem Aufschrei insbesondere der chinesischen Bevölkerung geführt hatte - nicht zuletzt sicherlich, weil die Söldner zumeist als "am Wiederaufbau beteiligte Zivilisten" bezeichnet wurden.

Trotz der militärischen Überlegenheit des chinesischen Militärs gelang es den Hamburger Widerstandskämpfern durch ihre Entschlossenheit aber, die beständigen Angriffe auf ihre Stadt abzuwehren. Hamburg war damit die erste Stadt, die sich vollständig der Kontrolle der Besatzer entzog. Der Preis hierfür ist allerdings hoch. Fast täglich wird die Stadt mit Flugzeugen und Artillerie bombardiert, angeblich handelt es sich dabei um "Präzisionsschläge gegen Terroristen". Tatsächlich sind dabei bereits tausende Zivilisten getötet worden.

Im August kam es dann zu wochenlangen schweren Kämpfen zwischen den Besatzern und der "Armee" eines katholischen Bischofs im Vatikan. Hierbei wurde der dortige jahrhundertealte Friedhof, der Campo Santo Teutonico, zu weiten Teilen zerstört. Erst durch ein Einschreiten des Papstes nach seiner Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt konnte eine Erstürmung des Petersdoms verhindert werden, da er den Bischof davon überzeugte, seine "Armee Jesu" zurückzuziehen.

Mittlerweile haben sich mit Amsterdam, Birmingham, Sevilla, Neapel und Hannover mehrere weitere Städte der Kontrolle durch die Besatzer entzogen. Auch Teile von Paris werden von chinesischen Soldaten zwar regelmäßig bombardiert, aber kaum noch betreten.

Bisher wurden 615 Journalisten seit Beginn des Krieges getötet, viele von ihnen aufgrund von "Irrtümern" durch Besatzungssoldaten. Immer mehr Medienunternehmen ziehen daher ihre Mitarbeiter komplett aus Europa ab. Die verbliebenen konzentrieren sich zum großen Teil in zwei Hotels in Paris und sind auf Berichte des chinesischen Militärs oder bestenfalls telephonische Aussagen von Bewohnern vor Ort angewiesen. Unabhängigen Medien werden möglichst bei ihrer Arbeit behindert. Das Büro eines aufgrund seiner offenen Berichterstattung sehr unbequemen schweizerischen Fernsehsender ist von der "Übergangsregierung" auf unbestimmte Zeit geschlossen worden.

Überall in Europa ist die Sicherheit mittlerweile praktisch nicht mehr existent. Militärkonvois werden ebenso regelmäßig angegriffen wie Zivilisten überfallen oder zwecks Lösegelderpressung entführt werden. Die Arbeitslosenquote ist mit 70 Prozent so hoch, daß die Zeit vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland bereits wie ein goldenes Zeitalter anmutet.

Immer häufiger werden auch die letztlich von China befehligte "europäische Nationalgarde" und die ebenfalls von den Widerstandskämpfern als Kollaborateure betrachteten europäischen Polizisten Ziele von Angriffen.

Zwar sind für den kommenden Januar Wahlen für eine unabhängige Regierung angekündigt, der chinesische Verteidigungsminister hat allerdings bereits gesagt, daß hierbei Städte, die nicht unter chinesischer Kontrolle stehen, ausgenommen wären.





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