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Söldner im Irak getötet
13.10.2004








Während bereits an den offiziell vom US-Militär genannten zahlen getöteter US-Soldaten berechtigte Zweifel bestehen, so sind Berichte über im Irak getötete "Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen" - sprich Söldner - äußerst selten.

Am Mittwoch nun berichtete die australische News Interactive, daß 2 südafrikanische Söldner im Irak getötet worden sind.

"Wir bestätigen den Tod zweier Männer am Dienstag, als ihr Konvoi unter schweren Beschuß geriet", so Ronnie Mamoepa, ein Sprecher des südafrikanischen Außenministeriums. "Damit sind insgesamt 10 Südafrikaner im Irak getötet worden. Die beiden Männer arbeiteten für ein Unternehmen namens Omega Risk Solutions und ihre sterblichen Überreste sind nach Kuwait gebracht worden, von wo aus sie nach Südafrika überführt werden."

Bei den beiden Männern soll es sich um dem 37 Jahre alten Johan Botha und den 43 Jahre alten Louis Campher handeln, die für das südafrikanische Unternehmen Omega Risk Solutions arbeiteten.

Ein Bericht der südafrikanischen "Kommission für Wahrheit und Versöhnung" aus dem Jahr 2001 erwähnt einen Johan Botha als befehlsgebenden Offizier in einem Fall, bei dem ungefähr im Jahr 1987 eine Bombe in einem Koran versteckt wurde.

Zwar kann kaum mit Sicherheit gesagt werden, daß es sich hier um ein und dieselbe Person handelte, andererseits ist der Name "Johan Botha" in Südafrika nicht allzu häufig zu finden.

In jedem Fall offenbart diese Meldung bei genauerem hinsehen aber doch mehrere Erkenntnisse. Nicht nur, daß damit bereits mindestens 10 Südafrikaner - von denen die meisten Söldner gewesen sind - getötet worden sind, außerdem wird hier von einem Angriff auf einen Konvoi in Baghdad am 12. Oktober gesprochen. Zwar berichtete auch das US-Militär von einem Angriff auf einen Konvoi mit einer Bombe, bei dem 3 US-Soldaten getötet wurden, darüberhinaus habe es aber keine Opfer gegeben.

Entweder wurde also ein weiterer Angriff vollständig verschwiegen oder die getöteten Südafrikaner wurden verschwiegen. Dies belegt einmal mehr, daß Söldner ganz bewußt eingesetzt werden, um so die Zahl der Opfer auf Seiten der Besatzer zu schönen.





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