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Die tödliche Woche
18.10.2004








Die vergangene Woche ist für das US-Militär im Irak eine der tödlichsten seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen das Land gewesen. Offiziellen US-Angaben zufolge wurden zwischen dem 10. Oktober und dem 16. Oktober 31 US-Soldaten getötet.

Es gibt einschließlich der Eroberungsphase im März und April des vergangenen Jahres nur vier von Sonntag bis Samstag reichende Wochen, in denen die Verluste noch höher waren.

So starben zwischen dem 23. und dem 29. März 2003 51 US-Soldaten, in der darauffolgenden Woche 41, zwischen dem 2. und dem 8. November 34 und in der Woche vom 4. bis zum 10. April 65.

Ein Blick auf die Entwicklung der Verluste der vergangenen Monate zeigt, daß es sich hier weniger um eine einmalige Ausnahmeerscheinung, sondern vielmehr um die Fortsetzung einer Entwicklung handelt.

Zusammen mit kürzlichen Ereignissen wie den beiden Bombenexplosionen in der "Grünen Zone", den beiden in Baghdad vermutlich abgeschossenen US-Hubschraubern und der Befehlsverweigerung von US-Soldaten, weil sie keine "Selbstmordmission" übernehmen wollten, verstärkt sich das Bild, daß die USA sich einem weiter wachsenden Widerstand gegenübersehen.

Auch die geplante Verlegung britischer Soldaten in die US-kontrollierte Hauptstadt Baghdad kann als Indiz dafür gewertet werden, daß das US-Militär die Lage zunehmend weniger unter Kontrolle hat.





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