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8 US-Soldaten getötet
31.10.2004








Am Samstag meldete das US-Militär, daß bei einem Angriff 8 US-Soldaten in der irakischen Provinz al-Anbar getötet und 9 weitere verletzt worden sind.

Die Namen der Opfer als auch die näheren Umstände des Angriffs wurden nicht mitgeteilt. Einem AP-Bericht zufolge handelte es sich um einen zwischen der Stadt Fallujah und der Hauptstadt Baghdad von einer Autobombe getroffenen Lastwagen der US-Besatzer.

Diese Meldung ist zwar an sich schon aufgrund der hohen Zahl der Opfer mehr als bemerkenswert, angesichts einer Meldung der dem irakischen Widerstand nahestehenden Website IslamMemo allerdings könnte sie noch eine ganz andere Bedeutung gewinnen.

Der Meldung vom Freitag zufolge wurden am Donnerstag insgesamt 17 US-Marines vom irakischen Widerstand gefangengenommen. 3 Marines wurden demnach bei einem Angriff auf einen US-Konvoi in der Stadt Al-Kahldiya gefangengenommen, als ein Humvee vom Rest des Konvois getrennt und von Widerstandskämpfern umzingelt wurde.

Die anderen 14 Marines seien in Al-Nassaf nahe Ramadi gefangengenommen worden. Nähere Angaben zu den Umständen ihrer Gefangennahme wurden nicht gemacht.

Als Reaktion auf die Gefangennahme der Marines sind dem Bericht zufolge schwere Angriffe des US-Militärs erfolgt.

Angesichts der Tatsache, daß die Zahl der vom US-Militär als getötet und verletzt gemeldeten Marines deckungsgleich mit der von IslamMemo als gefangen gemeldeten Marines ist, drängt sich der Verdacht sicherlich auf, daß es sich hier um eine - angesichts der zahlreichen Toten - fehlgeschlagene Befreiungsaktion des US-Militärs gehandelt hat.

Auch die Meldung auf IslamMemo ist alles andere als unzweifelhaft, da dort der Führerschein der US-Amerikanerin "Dawn Marie Stone" gezeigt wurde, die vorgeblich nach dreiwöchiger Gefangenschaft getötet worden ist.

Tatsächlich berichtete AP am Freitag, daß ein Reporter der Nachrichtenagentur Kontakt mit ihr aufgenommen hat. Der gezeigte Führerschein zeigte als Ablaufdatum den 15.06.1987 - auch wenn die Verlängerungen von Führerscheinen im US-Bundesstaat Michigan nur auf der Rückseite festgehalten werden. Dem AP-Bericht zufolge zeigte sich die vorgeblich "Hingerichtete", die durch eine Heirat zwischenzeitlich den Namen Perryman trägt, äußerst "schockiert" über die Nachricht ihres angeblichen Todes.

Nachdem die IslamMemo-Meldung damit ihre Glaubwürdigkeit weitgehend eingebüßt hatte, stellt sich nun angesichts der Meldung des US-Miltärs doch die Frage nach ihrem Wahrheitsgehalt.

Die Tatsache, daß die Zahl von 17 Soldaten zuerst von IslamMemo genannt worden ist, spricht sicherlich für die - zumindest teilweise - Wahrheit des Berichts und eines Zusammenhangs beider Meldungen. Zweifellos könnte es sich hier auch um eine zufällige Übereinstimmung handeln, dies scheint angesichts der mehr als auffälligen Zahl von bei einem "Angriff" getöteten US-Soldaten und der Übereinstimmung der Gesamtzahl mit der Zahl der "Gefangenen" zumindest äußerst zweifelhaft.





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