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Video des Angriffs auf US-Basis in Kirkuk
07.11.2004








Am Abend des 2. Juni 2004 kam es auf dem Flughafen der nordirakischen Stadt Kirkuk, der vom US-Militär als Basis genutzt wird, Berichten zufolge zu schweren Explosionen.

Offenbar war das Munitionslager der Basis von einer von Widerstandskämpfern abgefeuerten Katyusha-Rakete getroffen worden. Offiziellen Angaben - nachdem das US-Militär anfänglich jegliche Kenntnis von dem Vorfall geleugnet hatte - zufolge kam es dabei zu keinerlei Opfern unter den US-Soldaten, während aber sogar einige in 1,5 Kilometer Entfernung stehende Fahrzeuge der "irakischen Armee" durch herumfliegende Trümmer beschädigt wurden.

Anwohner berichteten von Lautsprecherdurchsagen, die die Soldaten auf der Basis aufforderten, Schutz in Bunkern zu suchen.

Im Internet ist nun ein anscheinend von US-Soldaten aufgenommenes Video (hier der Link für die P2P-Tauschbörse Emule: Kirkuk.wmv) aufgetaucht, daß die Folgen dieses Angriffs auf die Basis mehr als eindrucksvoll dokumentiert.

 

 

 


Angesichts der Schwere und Anzahl der Explosionen auf der Basis ist die offizielle Darstellung, daß dabei keine Soldaten getötet oder auch nur verletzt wurden, kaum glaubhaft. Die erste große Explosion ist derart stark, daß die Druckwelle den Kameramann, der sich schätzungsweise 1,5 Kilometer vom Explosionsort befindet, umwirft.

Auch er ist sich offenbar sicher, daß es zu Opfern gekommen ist. "Es wäre ein verdammtes Wunder, wenn niemand verletzt wird", sagte er.

Neben der Tatsache, daß dieses Video als weiteres Indiz dafür angesehen werden kann, daß das US-Militär die wahre Zahl der Opfer verschweigt, erklärt die Reaktion der Soldaten aber auch ein weiteres Mal, wie es zu der unglaublich hohen Zahl von getöteten Zivilisten im Irak kommt.

Obwohl hier "Kameraden" der die Explosionen beobachtenden Soldaten höchstwahrscheinlich verletzt und getötet werden, machen diese in weiten Teilen eher den Eindruck, als würden sie ein Feuerwerk anläßlich des einen Monat später stattfindenden US-Nationalfeiertags beobachten. Sie begleiten die Bilder zwar mit zahlreichen Flüchen, in denen aber kaum Mitleid zu entdecken ist. Wenn ihnen dieses Gefühl nicht einmal für "Kameraden" kommt, solange sie sie nicht direkt sehen, ist kaum verwunderlich, daß sie keine Skrupel dabei haben, beispielsweise die Stadt Fallujah täglich mit "Präzisionsbomben" anzugreifen und so Zivilisten zu töten.





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