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Ohnmächtige Wut auf Politiker
11.11.2004








Wie der britische Guardian am Donnerstag berichtete, hat der Vater zweier im Irak stationierter britischer Soldaten gesagt, er würde den britischen Verteidigungsminister Geoff Hoon töten, sollte er ihm auf der Straße begegnen.

Die beiden Söhne Gary, 27 Jahre alt und Craig, 24 Jahre alt und beide im Rang von Hauptgefreiten, von James Buchanan hätten schon aus dem Irak zurückkehren sollen, stattdessen war ihre Einsatzzeit verlängert worden. Beide wurden in den Norden, zwischen Baghdad und Fallujah verlegt.

Bei einer Pressekonferenz anläßlich der Gründung der Organisation "Families Against the War" "Familien gegen den Krieg"), die sich für den Abzug der britischen Soldaten aus dem Irak einsetzen will, konnte Buchanan seine Wut hierüber offenbar nicht mehr zügeln.

"Dieser Mann hat mich so wütend gemacht. Wenn ich ihn auf der Straße sehe, würde ich ihn töten. Ich würde diesen Mann töten. Ich würde ihm die Kehle durchschneiden. Das ist keine Drohung, das ist ein Versprechen", so Buchanan.

Er machte klar, daß keine der Familien gegen das Militär selbst sind und daß das Kämpfen der Beruf seiner Söhne sei. Sie hätten allerdings nicht dafür unterschrieben, für die USA oder für Lügen zu kämpfen. Hoon habe die Familien der auf Bitte des US-Militärs in den Norden verlegten Einheit "Black Watch" drei Wochen lang darüber belogen, was mit den Soldaten tatsächlich passierte, so Buchanan.

Sein Sohn Craig war eng mit dem am Montag getöteten Piti Tukutukuwaqa befreundet und sein Trauzeuge war schon zuvor getötet worden.

Seit der Verlegung der Einheit in den Norden sind offiziellen Angaben zufolge bereits 5 ihrer Mitglieder getötet worden. Zahlreiche weitere wurden verletzt, einige von ihnen schwer.





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