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NATO will schärfere Gesetze
13.11.2004








Einem Bericht der britischen BBC vom Samstag zufolge hat der Generalsekretär der NATO davor "gewarnt", daß Europa im "Kampf gegen den Terrorismus" im Vergleich mit den USA "zurückliegt".

Der Niederländer Jaap de Hoop Scheffer, ein entschiedener Unterstützer des US-geführten Angriffskriegs gegen den Irak, sagte, seit den Anschlägen vom 11. September 2004 habe sich eine "Kluft in der Wahrnehmung" zwischen den USA und Europa geöffnet.

Vor dem "Council on Foreign Relations" (CFR, "Rat für auswärtige Beziehungen"), einer privaten Organisation mit großem Einfluß auf die US-Politik, sagte er, daß "wir in Europa noch immer komplizierte Diskussionen führen ... wie weit Regierungen in der Beziehung zu ihren Bevölkerungen in dem Kampf gegen den Terrorismus gehen können."

"Ich glaube, Europa muß hier den Anschluß finden, nicht die Vereinigten Staaten", so de Hoop Scheffer, ein ehemaliger Außenminister der Niederlande.

Die Staaten Europas müßten seiner Ansicht nach die "innere und äußere Sicherheit" ebenso eng mit einander verbinden wie dies in den USA bereits der Fall sei.

In seinem Vortrag ließ der Generalsekretär der NATO also keinen Zweifel daran, daß Europa - und damit eben auch die NATO - "zur eigenen Verteidigung" eine ebenso aggressive Außenpolitik betreiben müßte wie die USA. Diese würde sich dabei zweifellos an den "Vorgaben" der USA orientieren und bei der "Umsetzung der Vorstellungen" der US-Regierung dieser hilfreich zur Seite stehen.





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