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Die ungeliebte Wahrheit
04.12.2004








Es gibt zahllose Berichte über die von den USA im Irak - und anderswo - begangenen Kriegsverbrechen.

Was ihnen aber bislang fast vollständig - sieht man von einigen Ausnahmen wie gefolterten Gefangenen im Gefängnis Abu Ghurayb und der Erschießung wehrloser, verletzter Widerstandskämpfer ab - gelungen ist, ist die Kontrolle über die Bilder.

Der Ausspruch "ein Bild sagt mehr als tausend Worte" könnte hier kaum treffender sein. Zwar ist die Phantasie durchaus in der Lage, in Gedanken Bilder von beschriebenen Opfern zu erschaffen, tatsächliche Photographien tatsächlicher Opfer sind diesen an Eindringlichkeit aber ungleich überlegen.

Obwohl diese Bilder vorhanden sind, weigern sich die Medien praktisch ausnahmslos, sie zu zeigen. Die Begründung hierfür, die Menschen vor der Härte der Bilder zu schützen mag in Deutschland auf den ersten Blick angesichts der Neutralität gegenüber dem Irakkrieg angebracht sein, tatsächlich ist Deutschland aber durch zahlreiche in Deutschland "beheimatete" und derzeit im Irak stationierte US-Einheiten und die logistische Unterstützung des US-Militärs sehr wohl, wenn auch nur indirekt, am Irakkrieg beteiligt.

Wenn ein Land einen Krieg führt oder diesen unterstützt sollte seine Bevölkerung allerdings auch in die Lage versetzt werden, zu entscheiden, ob es die Folgen dieses Krieges akzeptieren will.

Ein erster Ansatz hierfür sind zweifellos Berichte über das Kriegsgeschehen und die Auswirkungen auf die Bevölkerung, wie schon gesagt sind Bilder allerdings noch wesentlich eindringlicher.

Daher folgen hier nun einige Links auf Websites, die diese, größtenteils verschwiegene Seite des Krieges, zeigen. Viele der auf den verlinkten Websites gezeigten Photos wären den deutschen Recht entsprechend sicherlich erst "ab 18 Jahren freigegeben". Angesichts der Tatsache, daß ein Eintritt in die Bundeswehr bereits mit 17 Jahren möglich ist, was nicht nur eine direkte Beobachtung solcher Bilder sondern auch deren Verursachung ermöglicht, ist dies allerdings zumindest zweifelhaft.

Die Website Al-Basrah ist zweifellos dem irakischen Widerstand zugeneigt und veröffentlicht daher eine große Zahl von Bildern irakischer Opfer. FallujahInPictures veröffentlicht Bilder mit kurzen Erklärungen, die häufig belegen, daß solche Bilder auch den Nachrichtenagenturen zur Verfügung stehen - und trotzdem nicht in den Medien erscheinen. Diese Quellen mögen nicht als zuverlässig angesehen werden, letztlich dürfte es aber völlig gleichgültig sein, ob ein achtjähriges Kind, dem beide Beine amputiert wurden, in Fallujah, Basra oder Mosul lebt.

Selbst die Bilder von Särgen getöteter US-Soldaten sind nach Willen des US-Senats nicht zu veröffentlichen, obwohl mittlerweile zahlreiche Aufnahmen im Internet erreichbar sind. Zahlreiche weitere Bilder mit dem Schwerpunkt auf US-Opfer finden sich auf dieser Website.

Weitere Quellen für derartige, aktuelle Bilder sind die arabische Website von Al-Jazeera und zahllose weitere arabische Websites.

Allen gemein ist allerdings die Tatsache, daß die von ihnen gezeigten Bilder von praktisch keinen "westlichen" - gleichgültig, ob US-amerikanisch, deutsch, spanisch oder kanadisch - Medien veröffentlicht worden sind.





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