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Neue Bomben auf Fallujah
19.12.2004








Am Sonntag berichtete Al-Jazeera, daß das US-Militär erneut die irakische Stadt Fallujah (Falludscha) bombardiert hat.

Nach Aussage des irakischen Journalisten Fadhil al-Badrani wurden die östlichen und südlichen Bezirke der Stadt bombardiert nachdem im Zentrum der Stadt schwere Kämpfe ausgebrochen waren. "Es gibt keine Möglichkeit, die Zahl der Opfer zu bestimmen, da die US-Behörden Journalisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen daran gehindert haben, Fallujah zu betreten", sagte er gegenüber Al-Jazeera.

Bereits am Samstag hatte AFP berichtet, daß das US-Militär derzeit der "irakischen Übergangsregierung" nicht dazu rate, die aus der Stadt geflüchteten Bewohner zurückkehren zu lassen.

"Zu einem Zeitpunkt werden wir eine Empfehlung machen, aber wir haben diesen Punkt noch nicht erreicht", sagte Oberstleutnant Dan Wilson gegenüber Journalisten am Freitag.

"Unglücklicherweise kooperieren die Rebellen nicht derart, wie wir es gern hätten und wir müssen sie entweder gefangennehmen oder töten", sagte er. Tatsächlich kann dies wohl kaum überraschen.

Die Kämpfe in der Stadt tat er dabei als "kleine Konfrontationen" ab.

Auch diese Behauptung ist mit Sicherheit falsch. Wilson und US-Major Jim West sagten, daß bei den am Freitag ausgebrochenen Kämpfen bis zum Zeitpunkt der Pressekonferenz am gleichen Tag bereits 6 US-Marines getötet worden waren. Dies sei allerdings kein Zeichen eines Mißerfolgs.

"Wir reden nicht von einem Rückschlag, sondern nur über Rebellen, die sich in Häusern verstecken und auf eine Gelegenheit warten, einen Soldaten zu töten", so Wilson.

Von offizieller Seite wurden diese 6 getöteten US-Soldaten bisher nicht erwähnt.

Sowohl ihr Tod als auch die erneute Bombardierung der Stadt sind zweifellos weitere Indizien dafür, daß es in der Stadt weiterhin zu schweren Kämpfen kommt, was auch die Behauptungen des "Berichts des Irakischen Widerstands" wahrscheinlicher macht, die USA würden dort schwere Verluste erleiden.





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