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Eklat in Israel
21.12.2004








Einem Bericht der israelischen Haaretz vom Dienstag zufolge ist es im Rahmen der geplanten Räumung einiger weniger israelischer "Siedlungen" zu einem Eklat gekommen.

Israelische "Siedler", die im Rahmen des Abzugsplans ihre Häuser räumen sollen, haben begonnen, aus Protest hiergegen orangefarbene Davidsterne an ihrer Kleidung zu befestigen und so an die "Judensterne" Nazideutschlands zu erinnern.

Abraham Foxman, der Landesdirektor der US-Organisation "Anti-Defamation League", die sich dem Kampf gegen den "Antisemitismus" verschrieben hat, zeigte sich empört. "Die Bewohner von gush Katif senden durch diesen PR-Trick, der darauf abzielt die Aufmerksamkeit für ihre Opposition zu dem Abzugsplan zu erhöhen, eine abstoßende und fehlgeleitete Botschaft an die Menschen Israels und der Welt", sagte er. Hierdurch würde die Leugnung des Holocaust angestachelt werden, da der "beispiellose Horror der Shoah" delegitimiert würde.

Der israelische Justizminister und stellvertretende Premierminister Yosef Lapid sagte, sowohl die "Siedler" als auch das Andenken an die Opfer des Holocaust würde durch dieses Vorgehen beschädigt werden. "Jemanden dazu zu zwingen aus seinem Haus auszuziehen ist traurig, aber es ist noch kein Konzentrationslager und keine Gaskammer und kein Ofen in Auschwitz", sagte er. Lapid, selbst ein Holocaust-Überlebender, hatte in der Vergangenheit selbst das Vorgehen der israelischen Armee im Gaza-Streifen mit dem Vorgehen der Nazis gegen seine Familie verglichen.





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