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Befreier oder Besatzer?
02.01.2005








Nachdem die Tatsache, daß der Irak zum Zeitpunkt des US-geführten Angriffs schon seit Jahren keinerlei Massenvernichtungswaffen besaß, nicht mehr zu bestreiten war, wurde der Einmarsch in den Irak als "Befreiung von der Diktatur von Saddam" Hussein umgedeutet.

Trotz der Offensichtlichkeit dieser Lüge wird diese Behauptung kaum angegriffen und in Frage gestellt.

Würde es sich bei den US-Soldaten um "wohlmeinende Befreier" handeln, würden sie dann das Leben der so Befreiten so gering schätzen, daß sie die Zahl der durch sie Getöteten nicht einmal zählen?

Wäre es eine "Befreiung", wären dann grundlegendste Versorgungen wie Strom auch fast zwei Jahre nach Kriegsbeginn noch nicht wieder hergestellt, während dies nach dem ersten USA-Irak-Krieg trotz der verhängten Sanktionen bereits nach wenigen Monaten der Fall war?

Würden die Erträge aus dem Verkauf von Millionen von Millionen Barrel Erdöl in Verträgen mit US-Unternehmen versickern, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten?

Wäre eine irakische Stadt mit 300.000 Einwohnern wochenlang von diesen "Befreiern" bombardiert worden, weil sich in ihr nach Aussage der "Befreier" einige hundert, vielleicht tausend "ausländische Terroristen" aufhielten?

Könnten "Befreier" über eine vorgeblich unabhängige "Übergangsregierung" derart vollständig bestimmen, daß diese sogar noch um ein solches Massaker bitten?

Wenn es sich um eine "Demokratisierung" handelte, würden sich diese "Befreier" ausgerechnet über jegliche Einwände der Vereinten Nationen hinwegsetzen?

Und wäre es möglich, daß diese "Befreier" zahllose internationale Abkommen wie die Genfer Konventionen ignorieren und ihre Soldaten im Irak plündern, foltern und morden?

Die Antwort kann nur nein lauten.





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