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Unfall oder Angriff?
12.01.2005








Einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur Itar-Tass vom Mittwoch zufolge bestehen offenbar deutliche Zweifel an der offiziellen Darstellung, daß es sich bei der Explosion, die am vergangenen Sonntag im Irak zum Tod von 8 ukrainischen und einem kasachischen Soldaten führte, um einen Unfall handelte.

So sagte Generalleutnant Vladimir Mozharovsky, der befehlshabende Kommandeur der ukrainischen Armee, daß die Explosion eine Folge "einer im Voraus geplanten Aktion" war. Bisher hieß es, es seit aus noch ungeklärten Gründen beim Verladen von Sprengkörpern zu der Explosion gekommen.

Allein ein Blick auf die Dienstränge der getöteten Soldaten weckt hier allerdings schon mehr als ernste Zweifel.

Im einzelnen wurden getötet der kasachische Hauptmann Kairat Kudabayev sowie die ukrainischen Offiziere Hauptfeldwebel Andriy Sitnikov, Hauptfeldwebel Vira Pietrik, Stabsfeldwebel Oleksandr Katsarskyi, Oberstabsfeldwebel Volodimir Sedoy, Hauptmann Yuriy Zagray, Hauptmann Sergyi Andrushchienko, Hauptmann Valeriy Brazhevskyi und Oberstleutnant Oleg Matizhev.

Es scheint höchst unwahrscheinlich, daß hochrangige Offiziere selbst mit der Verladung von Sprengkörpern beschäftigt sind. Eine wie auch immer geartete Überwachung solcher Verladearbeiten ist hier ebenfalls auszuschließen, da dann die ausführenden Soldaten zweifellos ebenfalls getötet worden wären.

Ersten Berichten zufolge ereignete sich die Explosion bei Arbeiten des ukrainischen Kampfmittelräumdienstes in einem Munitionslager. Auch dies erscheint allerdings angesichts der hohen Zahl der Opfer - mindestens 6 weitere ukrainische und 4 kasachische Soldaten wurden verwundet - und ihrer Dienstränge wenig glaubwürdig.





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