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Ein Terrorist? Nur ein US-Bürger!
15.01.2005








Am Freitag berichtete der Orlando Sentinel, daß ein 22-Jähriger verhaftet worden, weil ihm vorgeworfen wird, hochgiftiges Rizin hergestellt und gelagert zu haben.

Auf einen Hinweis hin hatten verschiedene Beamte begonnen, ihn zu überwachen. Am 7. Januar hatte Steven Ekberg in einer Bar zwei verdeckte Ermittler "getroffen" und ihnen erzählt, daß er ständig drei Waffen mit sich führt. Dabei zog er die Hose an seinem linken Bein hoch, so daß die Polizisten sahen, daß er eine Pistole Kaliber .357 in einem Holster an seinem Knöchel trug. Außerdem erzählte er ihnen, daß er eine weitere Waffe in seinem Wagen hatte.

Die Beamten gingen dann mit ihm nach draußen und verhafteten ihn wegen des illegalen Tragens einer Waffe in einer Bar. In einer seiner hinteren Taschen fanden sie daraufhin eine Waffe Kaliber .45 und eine kleine Menge Kokain in einer Pillendose. In seinem Rucksack fanden sich Munition für die Waffen.

Später in der Nacht wurde sein Haus durchsucht. Hierbei wurden mehrere Sturmgewehre, unter anderem eine AK-47 und eine Uzi, gefunden und beschlagnahmt. Darüber hinaus wurde dort in einem Behälter ein weißes Pulver gefunden, das später als Rizin identifiziert wurde.

Während mittlerweile der bloße Verdacht, Mitglied einer "terroristischen Organisation" - oder was die US-Regierung dafür hält - zu sein ausreicht, um lebenslänglich und ohne einen Prozeß eingesperrt und höchstwahrscheinlich auch gefoltert zu werden, bleibt Ekberg dieses Schicksal offenbar erspart.

"Wir haben nicht das Gefühl, daß Herr Ekberg in Verbindung mit einer terroristischen Organisation oder Körperschaft steht", sagte Chris Bonner, ein leitender Agent des FBI.

Während zunehmend allein ein muslimischer Glaube oder entsprechende Verbindungen offenbar ausreichen, um den US-Behörden zumindest derart verdächtig zu erscheinen, daß eine Einreise verweigert wird, wird einem dahingehend "unverdächtigen" US-Bürger trotz seines Vorrats eines der gefährlichsten bekannten Gifte seitens des FBI bescheinigt, daß er keinerlei terroristische Verbindungen hatte.





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