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345 statt 10.598 Euro?
16.01.2005








Am Montag veröffentlicht die Junge Welt ein Interview mit dem SPD-Politiker Klaus Brandner, der neben seinem Sitz im Bundestag auch wirtschafts- und arbeitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag ist.

In dem Interview antwortete Brandner auf die Frage "Kämen Sie mit 345 bzw. 331 Euro über die Runden?" mit der Aussage "Ja. Ich teile die Einschätzung nicht, daß die Höhe der Leistung zu niedrig ist."

Brandner läßt also keinerlei Zweifel an seiner Überzeugung, selbst mit 345 Euro monatlich auskommen zu können. Da er selbst Mitglied des Bundestages ist, fällt die Feststellung seiner dahingehenden Bezüge leicht. Demnach erhält er monatlich mindestens 10.598 Euro - 7.009 Euro Abgeordneten-Entschädigung und 3.589 Euro Kostenpauschale. Auch wenn dies der Bruttobetrag ist, von dem noch die Kosten für Krankenversicherung und Steuern - deren Höhe nicht pauschal feststellbar ist - abgehen, so ist doch offensichtlich, daß sich sein monatliches Einkommen in derart anderen Sphären bewegt, daß seine Behauptung nur noch als lächerlich bezeichnet werden kann.

Möglicherweise dachte der Abgeordnete Brandner allerdings auch nur fälschlicherweise, daß die Zuwendungen gemäß "Hartz IV" von 345 Euro täglich eine Leistung pro Arbeitstag wären.





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