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Israelische Terroristen
18.01.2005








Ein Land, das Geheimagenten ausschickt, um in anderen Ländern, auch "befreundeten Staaten", Menschen zu ermorden, wird üblicherweise als terroristisch bezeichnet. Ein 2003 erschienener UPI-Bericht läßt kaum noch einen Zweifel daran, daß Israel ein solches Land ist.

So sagten namentlich nicht genannte frühere israelische Geheimdienstmitarbeiter gegenüber der Nachrichtenagentur, daß Israel in Zukunft auch in den USA und anderen befreundeten Ländern Menschen durch Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad ermorden lassen will, was bisher auf Befehl des israelischen Premierministers Ariel Sharon verboten gewesen sei.

Während ein Beamter der israelischen Botschaft in Washington diese Aussagen als "Blödsinn" bezeichnete, wurden sie von mindestens sieben ehemalig oder derzeitig im Bereich der US-Außenpolitik oder der US-Geheimdienste Beschäftigten bestätigt.

Ein israelischer Beamter sagte, Sharon plane nach der Einsetzung von Meir Dagan zum neuen Leiter des Mossad eine "große" Steigerung des Budgets des Geheimdienstes. Seit Sharon im Jahr 2001 zum Premierminister gewählt wurde, seien derartige, mehr oder minder "gezielte Tötungen" größtenteils auf die israelisch besetzten Gebiete der West Bank und des Gaza-Streifens beschränkt gewesen, da "niemand solche Operationen auf seinem Gebiet haben will", so ein ehemaliger Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes. Dies wurde von einem weiteren ehemaligen Regierungsbeamten bestätigt. Demnach hätten "diplomatische Beschränkungen" den Mossad an solchen Taten in befreundeten Ländern gehindert. Nun allerdings kehre Sharon von dieser Politik ab, "selbst wenn dabei Komplikationen in Israels bilateralen Beziehungen riskiert werden."

Dem stimmte eine Quelle, die früher im militärischen Geheimdienst Israels beschäftigt war, zu. "Was Sharon will, ist ein wesentlich intensiverer und härterer Ansatz gegenüber dem globalen Terrorismus und dies beinhaltet größere operative Beweglichkeit", so die Quelle, die auf Nachfrage bekräftigte, daß dies auch Morde auf dem Staatsgebiet von Alliierten beinhalte.

Tatsächlich ist diese Vorgehensweise Israels keineswegs neu.

So wurde 1973 im norwegischen Lillehammer versehentlich ein marokkanischer Kellner von Mossad-Agenten getötet, die den Auftrag hatten, Ali Hassan Salameh, den angeblichen Anführer der für den Anschlag bei den Olympischen Spielen in München im Jahr 1972 verantwortlichen Organisation, zu töten.

Höchstwahrscheinlich ebenfalls durch den Mossad wurde im Jahr 1991 Gerald Bull in Belgien ermordet. Bull unterstützte zu der Zeit den Irak beim Bau eines gigantischen Artilleriegeschützes, durch das sich Israel bedroht fühlte.

Zahllose weitere ungeklärte oder rätselhafte Todesfälle werden ebenfalls häufig mit dem Mossad in Verbindung gebracht.

Bemerkenswert ist an dieser Meldung sicherlich insbesondere, daß Israel anscheinend will, daß diese - tatsächliche oder vorgebliche - Politikänderung bekannt wird, ist es doch äußerst unwahrscheinlich, daß eine so große Zahl ehemaliger und aktiver Beamter, darunter auch Geheimdienstmitarbeiter, sich plötzlich entschließen, über das verbrecherische Vorgehen Israels zu sprechen.





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