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Das Ende der Angst
20.01.2005








Für George W. Bush war es zweifellos ein Grund zum Feiern. Im Ausland wie im Inland wurde ein zumindest in Teilen fragwürdiges Wahlergebnis anerkannt, daß ihn zum zweiten Mal zum Präsidenten mindestens eines der - wenn nicht sogar des - mächtigsten Staates der Welt gemacht hat.

Für George W. Bush Anlaß genug, 40 Millionen US-Dollar - immerhin mehr als 10 Prozent der den von dem Tsunami im Indischen Ozean betroffenen Staaten zugesagten 350 Millionen US-Dollar - für seine "Amtseinführungsfeier" - angesichts der Tatsache, daß er im Amt bleibt, scheint dieser Begriff kaum zutreffend - auszugeben.

Für George W. Bush als auch die USA dürfte die Feier zwar letztlich kostenlos sein, da einerseits Eintrittskarten verkauft wurden, andererseits aber auch durch teilweise mehr als großzügige Spenden eingingen.

Während in den Monaten vor den Wahlen der "Bedrohungsgrad" durch Terrorismus mehrmals, zuletzt im August, auf "hoch" erhöht worden war, waren sich Regierung, Heimatschutzbehörde und Geheimdienste der USA nun offenbar einig, daß auch Terroristen nicht eine derart ausschweifende Feier stören wollen, wurde doch der "Bedrohungsgrad" nicht angehoben, obwohl sich selten eine Gelegenheit biete dürfte, eine derart große Zahl hochrangigster Regierungsmitglieder auf so engem Raum anzutreffen.

Hier noch von einem "Verdacht" zu sprechen, die Terrorwarnungen würden nur genutzt, um die Bevölkerung durch die hierdurch verbreitete Angst gezielt zu beeinflussen, dürfte mehr als nur übertrieben sein.





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