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Wahlbeteiligung im Sturzflug
31.01.2005








Erste Angaben hinsichtlich der Beteiligung an der "Wahl" im Irak sprachen von 72 Prozent. Diese Zahl wurde dann am Montag von der "irakischen Wahlkommission" auf 60 Prozent zurückgeschraubt.

Mittlerweile ist auf der Website Debkafile ein Bericht erschienen, der die Wahlbeteiligung auf "nicht mehr als 40 bis 45 Prozent" schätzt. Für die südirakische Stadt Basra wird die Beteiligung mit "32 bis 35 Prozent, obwohl irakische Wahlbeamte 90 Prozent behaupteten" angegeben.

Aus der im kurdischen Nordirak gelegenen Stadt Kirkuk wurde ein schwerer Fall von Wahlbetrug gemeldet. Demnach sind zehntausende bewaffnete Kurden aus der gesamten Provinz in die Stadt gebracht worden, um Wahllokale zu übernehmen und unrechtmäßig abzustimmen.

Grundsätzlich sind von Debka verbreitete Informationen zwar äußerst skeptisch zu beurteilen - es wird vermutet, daß die Website von dem israelischen Geheimdienst Mossad betrieben wird, wie beispielsweise die Asia Times berichtete - in diesem Fall kann dies allerdings aufgrund der engen Beziehungen Israels zu den USA als Argument für die Glaubwürdigkeit des Berichts angesehen werden. Letztlich ist eher anzunehmen, daß die Wahlbeteiligung noch deutlich niedriger als der von Debka genannten Prozentzahl war. Diese Vermutung deckt sich mit zahlreichen arabischen Berichten, denen zufolge die Wahlbeteiligung in weiten Teilen des Landes wesentlich niedriger als - ohnehin schon - erwartet war.





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