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Nur die halbe Wahrheit
02.02.2005








Das britische Verteidigungsministerium beharrt offiziell auf der Angabe, daß bei dem Absturz einer Transportmaschine vom Typ C-130 "Hercules" nur 10 britische Soldaten getötet worden sind. Es mehren sich allerdings die Hinweise, daß dies keineswegs der Wahrheit entspricht.

Vielmehr scheint es so, als sei eine unbekannte Zahl Spezialeinsatzkräfte ("Special Forces") an Bord des Flugzeugs gewesen. Der Scotsman berichtete am Mittwoch unter Berufung auf Quellen innerhalb des Militärs, daß sich die C-130 auf dem Rückflug von einer "Special Forces-Mission" befand, als sie in der Luft explodierte. Dies ist allerdings nur wenig glaubwürdig, da in Balad keine britischen Einheiten stationiert sind, zu der die Maschine hätte "zurückkehren" können, wie der BBC-Journalist Mark Urban bemerkte.

Der Stabschef der britischen Luftwaffe, General Jock Stirrup, stellte dies in einem von der BBC ausgestrahlten Interview ebenfalls anders dar.

Journalist: "Können Sie uns etwas über ihre Mission sagen?"
Stirrup: "Es war ein routinemäßiger Flug vom Flughafen Baghdad zum Luftwaffenstützpunkt in Balad."
Journalist: "Warum flogen sie dort hin?"
Stirrup: "Sie transportierten Leute."

Später in dem Interview beharrte auch Stirrup auf Nachfrage auf der Behauptung, daß nur die 10 schon genannten Soldaten an Bord des Fluges gewesen seien.

Neun der zehn getöteten Soldaten waren Mitglieder der britischen Luftwaffe, wie die BBC unter Berufung auf das britische Verteidigungsministerium berichtete. Bei dem zehnten handelte es sich Zeitungsberichten, die das Verteidigungsministerium nicht kommentieren wollte, um einen dem SAS ("Special Air Service", die Spezialeinheit der britischen Luftwaffe) zugeteilten Unteroffizier der britischen Armee.

Da Verluste von Spezialeinheiten grundsätzlich von offizieller Seite verschwiegen werden, scheint die Vermutung, daß sich eine unbekannte Zahl von Mitgliedern der SAS an Bord der Maschine befand, plausibel.





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