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"Terrorstaat USA"
13.02.2005








Der Präsident von Venezuela, Hugo Chavez, hat einer Reuters-Meldung vom Samstag zufolge überaus deutliche Worte für die USA gefunden, die er dabei als "terroristischen Staat" bezeichnete.

Zu dieser Äußerung kam es, nachdem der Vertragsabschluß mit Rußland über die Lieferung von 100.000 Sturmgewehren vom Typ AK-47 "Kalashnikov" sowie von 40 Militärhubschraubern an Venezuela von den USA scharf kritisiert worden war. So hatte der Sprecher des US-Außenministeriums Adam Ereli gesagt, die Waffen könnten einen "destabilisierenden Effekt" auf die Region haben. Es werde befürchtet, daß zumindest ein Teil der Waffen in den Händen der beiden kolumbianischen Organisationen FARC und ELN, die von den USA beide als "Terrororganisationen" bezeichnet werden, gelangen könnte. "Wir haben ernste Sorgen, wie Venezuela diese Waffen und die tausenden Gewehre, die sie ersetzen werden, sichern wird", so Ereli am Donnerstag.

Der Vizepräsident Venezuelas, José Vicente Rangel, hatte diese "Sorgen" entschieden zurückgewiesen. "Ich habe den Verdacht, daß, wäre der Kauf mit den Nordamerikanern gemacht worden, sie sicherlich nicht so besorgt wären", sagte er.

Am Samstag nun holte Chavez zum verbalen Gegenschlag für die unterschwellige Behauptung der USA, Venezuela würde "Terroristen" unterstützen, aus.

"Man muß sich fragen, ob es Transparenz bei der Invasion des Iraks gab", sagte er hinsichtlich der US-Forderung nach "Transparenz" bei der Waffenlieferung. "Die Welt weiß, daß Präsident Bush offen über den angeblichen Besitz des Iraks von Chemiewaffen gelogen hat", so Chavez weiter.

"Und weiterhin bombardieren sie Städte, töten Kinder; sie sind zu einem terroristischen Staat geworden", sagte er.





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